Siehst und hörst Du gut?

Unsere wichtigsten Sinne sind das Sehen und das Hören. Für viele sicherlich im Vordergrund das Sehen, doch warum wird das Hören so oft vernachlässigt?

Um miteinander kommunizieren zu können, ist das Hören eine wichtige Grundlage. Wir erkennen Geräusche und können sie orten. Wir erkennen sogar vertraute Stimmen aus verschiedensten Geräuschen heraus. Doch was ist, wenn das nicht mehr funktioniert? Wir sprechen mit dem Augenoptik- und Hörakustikmeister Michael Ruszewski von miruna Brillen & Hörgeräte in der Tauernallee 42 in Mariendorf.

Michael, was passiert, wenn ich nicht mehr so gut hören kann?

Man merkt es am Anfang selbst kaum. Viel eher bemerken es es die Angehörigen oder die Lebenspartner. Der Fernseher wir lauter gestellt, damit man noch halbwegs verstehen kann oder man hört über Kopfhörer. Der Betroffene nimmt das Reden der anderen als „nuscheln“ wahr.

Ist es wichtig, sich rechtzeitig darum zu kümmern?

Ja, absolut. Dieser Prozess verläuft schleichend und man gewöhnt sich an das schlechte Hören und verlernt, gewisse Töne wahrzunehmen. Man hat quasi einen eingebauten Gehörschutz. Mit einem Hörgerät ist die Überraschung dann plötzlich groß, wie laut manche Geräusche wieder sind. Das Problem sind weniger die Ohren, sondern vielmehr das Gehirn. Betroffene müssen schrittweise an das „wieder besser Hören“ herangeführt werden. Das erfordert Zeit und Geduld.

Elke Roland (Hörakustikerin), Michael Ruszewski, Dirk Heitmüller (Augenoptik-Meister und Optometrist)

Warum ist hier die Scham so groß?

Oftmals hat man noch Vorstellungen von Hörgeräten, die einfach nicht mehr stimmen. Kaum ein Hörgerät ist heute noch beige und groß. Vielmehr haben wir es mit modernen „Mini-Computern“ zu tun. Heute lassen sich moderne Hörgeräte über das Smartphone bedienen. Man kann darüber telefonieren oder gar das Verstehen beim Fernsehen verbessern. Hörgeräte sind heute klein und unauffällig.

Sind Hörgeräte sehr teuer?

Es gibt, wie bei vielen anderen Produkten auch große Preisunterschiede, die jeweils an das Ausstattungsniveau angepasst sind. Wir bieten von zuzahlungsfreien Hörgeräten, die es auf Rezept gibt, bis hin zu hochwertigen Premiummodellen eine breite Palette an. Es gibt ca.  2000 Möglichkeiten, so ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. Das teuerste Gerät ist nicht automatisch das Beste.

Immer noch unentbehrlich ist die klassische Brille, hat sich der Markt hier verändert?

Wenn Du den Service damit meinst, ja. Auf Kosten der Qualität und Beratung. Aber auch technisch hat sich auch einiges getan. Es gibt Gläser mit Smartphoneunterstützungdurch die die Sehanstrengung gemindert wird. Immer wichtiger werden in unserer digitalisierten Welt Brillengläser, die den Blaulichtanteil maximal reduzieren. Dies ist auch wichtig bei der Arbeit am Computer. Wirarbeiten mit einem traditionsreichen Brillenglashersteller aus Bamberg zusammen und bieten Gläser „Made in Germany“ an. Die Brillengläser können wir heute individualisieren, um die bestmögliche Qualität zu erhalten. Wir berücksichtigen beispielsweise, ob der Kunde Rechts- oder Linkshänder ist. Wie Du siehst, bieten wir hier einige Serviceleistungen, die du nicht überall findest. Von 3D-Vermessung, Videozentrierung bis hin zur Simulation von Sehsituationen nutzen wir diese unterschiedlichen Technologien um unsere Kunden aufzuklären. Genau hier setzen wir auch an. Zeit! Ein wichtiger Faktor. Wir nehmen uns viel Zeit zur Beratung, denn jeder Mensch ist individuell und hat andere Anforderungen.

Mehr Informationen hier:

miruna Brillen & Hörgeräte, Tauernallee 42, 12107 Berlin

www.miruna-berlin.de

Terminvereinbarungen unter: 030-76287813

Barrierefreier Zugang und genügend Parkplätze vorhanden!

 

FOTO/Headline: pixabay/geralt

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