One Way Ticket – Grossstadtprinzessin wird Nomadin

Raus aus der Komfortzone- Mein neues Leben als Digitale Nomadin und wie alles begann.

Ich bin in meinem Leben schon immer viel gereist. Die Tragödie zeichnete sich schon in meiner Kindheit ab. Meine Eltern sind ständig mit mir irgendwo hingeflogen und ich kann mich noch an das Glücksgefühl erinnern, wenn wir aus dem Flughafen kamen und ich plötzlich eine ganz neue, fremde Welt betreten durfte. Wenn wir dann zurück geflogen sind, war ich jedes mal traurig und zog mich ein paar Tage in Weltuntergangsstimmung in mein Zimmer zurück.

Später dann bin ich mit Freundinnen gereist oder mit Partner, aber nie alleine. Ausser einmal,  da bin ich mit 19 mit Rucksack nach Kreta um meine Jungendliebe Costas zu besuchen, der mir immer noch Liebesbriefe schrieb. Bedauerlicherweise war er aber inzwischen verheiratet, was er mir natürlich verschwiegen hatte. So reiste ich dann mit ein paar Leuten, die ich unterwegs kennenlernte weiter nach Korfu und damit war mein erster und einzigster Solo-Trip beendet. 2 Jahre später landetet ich dann auf der karibischen Insel Antigua, wo ich nach meiner Ausbildung als Hotelfachfrau 1 Jahr als frischgebackene Barkeeperin Tom Cruise Konkurrenz machte. Tatsächlich hatte mich  der Film „Cocktails“ mit ihm dazu inspiriert. An so einer Bar wollte ich auch arbeiten, viel Trinkgeld bekommen und nach Feierabend am Strand tanzen. Klingt ein bisschen naiv? Ich habe es genauso gemacht.

Ich kannte bald über 100 Cocktails auswendig und tanzte abends tatsächlich mit Kollegen zu Bob Marley am Strand. Vielleicht war das die Zeit, die mich für immer mit dem Fernweh Virus infiziert hat? Es folgten dann noch weitere Länder, aber zu dieser Zeit war  stets verfügbares, gutes Internet so fiktiv  wie ein Dalai Lama der auf dem Mond spazieren geht. An ortsunabhängiges Arbeiten weltweit und Digitale Nomaden Lifestyle war da noch nicht zu denken. Nomaden oder Langzeitweltreisende gab es wenige und wenn dann waren das keine Leute die mit Laptop unter Palmen arbeiteten und von dort aus ganz normalen Jobs nachgingen.

Erste Schritte in eine andere Kultur

Es kam dann auch so wie es kommen musste, ich heiratete meine Urlaubsliebe und lebte einige Zeit in der Türkei. Wirklich auf mich alleine gestellt war ich dort natürlich nicht, aber ich lernte mich in einer ganz anderen Kultur zurecht zu finden . Ich sorgte dafür, dass meine Schwiegermutter endlich eine Waschmaschine bekam und nicht mit der Hand für einen 3-Männer-Haushalt waschen musste. Ich  wollte es nicht akzeptieren, dass Männer sich beim Abendessen nicht selbst das Brot nahmen, obwohl es direkt neben ihnen lag. Ich setzte kleine Verbesserungen durch  die das Leben für die Frauen im Dorf leichter machen. Ich lernte das man nicht die ganze Welt von heute auf morgen ändern kann und dass man erst Mal in seinem eigenen Umfeld anfangen muss.  Mein damaliger Ehemann lernte von mir auch mal selber zu kochen, ja sogar sehr oft (ich war in dieser Hinsicht wohl eine ziemlich miserable Ehefrau) und er verstand das Frauen alles möglich sind- nur nicht gehorsam. Dafür lernte ich von im leckere türkische Rezepte und oft kochten wir auch zusammen.

Aber ich lernte auch, mich anzupassen und dass es Dinge gibt, die man als Gast in einem Land einfach akzeptieren muss auch wenn man den Sinn nicht versteht. Und ich sah, was für eine Last Frauen oft zu tragen haben und wie stark sie waren.  Egal ob es die Frauen auf den karibischen Antillen  oder die Frauen in der Türkei, stets waren sie es die die Familie zusammen hielten und die grösste Last zu tragen hatten.

Sie arbeiteten oft in einem Hotel um das Einkommen der Familie zu verbessern und versorgten danach die ganze Familie. Während die Männer nach der Arbeit dann häufig gemütlich in Cafes zusammen saßen, waren die Frauen oft bis zum Schlafen gehen mit Kindern und Haushalt beschäftigt und hatten so gut wie gar keine Freizeit. Trotzdem gab es auch viel Schönes in diesen neuen Kulturen. Die Herzlichkeit, der Zusammenhalt,  unbeschreibliche Gastfreundlichkeit und das Gefühl immer Willkommen zu sein.

 

 

 

Es zog mich magisch in die Ferne

Es fing bei mir damit an, dass ich im Dezember 2018 beschloss für einige Zeit auf Reisen zu gehen. Mein Ziel war nicht einfach nur  zu reisen, sondern neben Berlin 1 oder 2 Orte zu finden als Base, die ich spannend und exotisch genug fand. Orte an denen ich trotzdem meiner Arbeit vom  Laptop aus nachgehen konnte.  Meine Tochter hatte ich kurz zuvor am Flughafen verabschiedet, sie reiste für 1 Jahr nach Australien für Work and Travel.  Sie war zuvor auch schon für 5 Monate alleine nach Indien gereist, ganz die Mama ebend.  Ich fiel zu Hause in ein Loch.

Das war es doch auch, was ich schon lange machen wollte, längere Zeit reisen! Nun saß ich also da in meiner zwar sonst ganz idyllisch gelegenen Wohnung aber ärgerlichweise mit Blick vom Balkon auf eine ungeliebte graue Häuserwand. Nicht, dass mein Leben in Berlin langweilig war, ganz im Gegenteil! Ich ging als Lifestyle Redakteurin auf glamouröse Events und über rote Teppiche, besuchte die Fashion Weeks dieser Welt, interviewte Hollywoodstars und machte schöne Kurzreisen. Für längere Reisen hatte ich gar keine Zeit.  Da ich selbständig war, verdiente ich kein Geld wenn ich nicht arbeitete- etwas das wohl jeder Selbständige kennt. 3 Wochen Urlaub am Stück waren einfach nicht drin.

Da begriff ich das es meine Chance war. Als Mutter einer Tochter kam es für mich die letzten Jahre nicht in Frage einfach mal in ein anderes Land zu gehen eine zeitlang, denn dann hätte ich mein Kind aus der Schule reißen müssen.

An einem besonders grauen Novembertag vermietete ich  meine Wohnung unter, verkaufte und verschenkte viele meiner Sachen und stellte den Rest bei meiner Mutter unter. Geholfen hat mir dabei das geniale Buch „Magic Cleaning- Wie richtiges Aufräumen dein Leben verändert“, von der Japanerin Marie Kondo.

Ich kann es euch sehr empfehlen, denn wir Frauen horten ja gerne viele schöne Dinge wie Elstern in unseren Nestern. Auch ich bin eine Berliner Großstadtprinzessin und hatte gerne meinen Schrank voller Kleider. Aber alleine mit 10 Koffern reisen ist nicht ganz problemlos und zu viel Besitz ist eine Belastung- also musste ich mich entscheiden.

Beruflich war ich inzwischen soweit, dass für mich mit meiner schreibenden Tätigkeit und als Bloggerin mit unterschiedlichen Auftraggebern soweit war,  ein ortsunabhängiges Arbeiten möglich war. Allerdings hatte ich keine Schimmer ob das wirklich dauerhaft klappen kann und wieviel Geld man vor Ort brauchen würde.

Es war für mich klar, dass ich alleine losfliegen würde ohne Freundin an der Seite oder Partner, denn es war etwas, daas ich nur für mich machen wollte und von dem ich nicht wusste was mich erwartete. Da ich gerade erst wieder Single war passte alles perfekt. Eine neue Herausforderung! Ich hatte mich ganz bewusst dafür entschieden alleine los zu fliegen. 

 

You have to leave the city of your comfort and go into the wilderness of your intuition. What you’ll discover will be wonderful. What you’ll discover is yourself

 

So kam es, dass ich mein Leben in einen Koffer und eine Reisetasche packte und 4 Tage vor Weihnachten mit einem One Way Ticket am Flughafen Tegel stand.

Als erstes Ziel wählte ich Thailand da ich mich dort mit meiner Tochter in Khao Lak treffen wollte. Wir feierten Weihnachten am wunderschönen weißen Sandstrand mit Kokosnüssen und schwitzenden Weihnachtsmänner und genossen die Zeit zusammen. Dann kam der Abschied und ich landete mutterseelenalleine erst mal in Thailands mega Metropole Bangkok. Was für eine Stadt! Manchmal hässlich, manchmal schön. Der unglaubliche Verkehr, die Dunstwolken am Himmel, das exotische Essen, die Nachtmärkte, die Wolkenkratzer. Ich blickte von meinem Apartment im 30. Stock auf das Lichtermeer der Stadt und war von Gefühlen überwältigt. Da war diese unglaubliche Freude, in dieser aufregenden Stadt zu sein. Dann die Zweifel ob ich es jemals lebend schaffen würde hier eine Strasse zu überqueren.

 

 

 

Was ist wenn…

Vor allem aber gab es in meinem Kopf ein großes WAS IST WENN… , dass sich wie ein Platte mit Sprung ständig wiederholte und mich mahnend selbst in die schönsten Ecken von Bangkok verfolgte.

WAS IST WENN…du überfallen wirst und ohne Geld da stehst? Was ist überhaupt wenn deine Kreditkarten nicht mehr funktionieren, was ist wenn du krank wirst, was ist wenn du keine Menschen kennen lernst, weil du die Sprache nicht sprichst, was ist wenn deine Freunde dich vergessen, was ist wenn das Internet nicht funktioniert….?

Heute muss ich darüber lachen, dass ich von diesen Ängsten geplagt wurde. Es ging dabei stets um Situationen die nur in meinem Kopf existierten und die ich mir sehr lebhaft ausmalte.

So kam es dann auch, dass einige dieser Dinge wirklich eintrafen. Tatsächlich wohnte ich die erste Zeit in Bangkok in einem Condo, das zwar traumhaft am Fluss lag, aber in einem Stadtviertel in dem überwiegend Thailänder wohnten, die kein Englisch sprechen konnten. Schon das Bestellen vom Essen erwies sich als ziemlich abenteuerlich!  In der Regel war das Essen außerhalb der touristischen Wohn- oder Hotel- Gegenden so scharf, dass ich in Flammen aufging. Dabei esse ich gerne scharf und habe auch in Berlin mein Essen stets mit Chili gewürzt.

Als Vegetarierin bewaffnete ich mich mit  Bildern von durchgestrichenen Hühnchen und Kühen auf meinem Handy, sodass ich kein Fleisch im Curry hatte. Auch die Speisekarte war in dieser Gegend selten auf englisch, sondern in Thai- Schrift. Ich ließ mir von meinem  Vermieter Sätze in Thai Schrift schicken, was auch oft nichts nützte, da viele der Kellner gar nicht lesen können. Die Thailänder sind die freundlichsten, höflichsten Menschen der Welt, sie werden dich lächelnd in die falsche Richtung schicken wenn du nach dem Weg fragst und sie nichts verstehen. Nicht zu helfen gilt in Thailand als ein absolutes No Go.

Der Schlüssel zum Glück

Mit der Zeit wurde ich mutiger und gelassener. Als ich eines Abends zur Golden Hour mit dem Boot auf dem Chao Phraya Fluss entlang fuhr und sah wie der Wat Arun Tempel in den letzten Sonnenstrahlen leuchtete, da spürte ich ein unheimliches Glücksgefühl und eine tiefe Dankbarkeit dafür,hier sein zu können. Es mag kitschig klingen aber  jetzt  fühlte ich das ich wirklich angekommen war. Ein ganz neues Leben.

Ich las viel über Buddha und begann die Kultur und die Menschen besser zu verstehen. „Loslassen ist der Schlüssel zum Glück“ sagt Buddha. Damit ist auch gemeint seine Ängste und Sorgen loszulassen.  Sie anzuschauen und sich einfach mal zu sagen,was wäre das Schlimmste was mir passieren kann? Und dann zu sagen „ok, auch damit werde ich fertig“ – es gibt immer eine Lösung. Die schlimmsten Unfälle passieren nach Statistiken zu Hause und nicht auf Reisen, also braucht man eigentlich noch nicht mal das Haus zu verlassen um zu sterben. Man kann sich ängstlich in eine Ecke verkriechen in seinem Haus und selbst dann kann man eine tödliche Krankheit bekommen.

Viele Sorgen die ich hatte entstanden im Kopf und waren in der Realität halb so schlimm. Krank zu werden ist mit einer guten Auslandskrankenversicherung nur halb so schlimm und alleine reisen heißt nicht, daß man einsam sein muss. Selbst in einem Viertel wo keiner deine Sprache spricht, hast du die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen. Es gibt online Gruppen für Weltreisende, Instagram Communitys, Digitale Nomaden die sich untereinander vernetzen und austauschen. Auch Co- Working Spaces sind eine toller Ort um neue Leute kennenzulernen.

Wie du siehst, gibt es für alles eine Lösung und auf viele Dinge kann man sich gut vorbereiten. Wenn du eine grössere Reise machst oder vielleicht sogar vor hast länger wegzubleiben, dann ist eine Checkliste hilfreich. (es wird auf meinem neuen Blog eine geben).

Dschungelwanderung statt Trüffelpasta

Inzwischen bin ich schon 8 Monate unterwegs in Asien und die meiste Zeit davon habe ich auf der wunderschönen Insel Penang in Malaysia verbracht. Die Menschen hier sind unglaublich freundlich und positiv, obwohl sie hier natürlich auch ihre Sorgen haben. Ich fühle mich hier bereits zu Hause und liebe mein Leben so wie es gerade ist. Ich freue mich immer noch darüber, morgens im sonnendurchfluteten Pool zu schwimmen bei 30 Grad , ins Gym zu gehen und mich danach an meinen Laptop zu setzen. Normalität ist etwas sehr schönes auf Reisen und ich genieße es einfach mal ins Kino oder Essen zu essen  mit meinem Freund hier.  Auch wenn mein Leben vielleicht nicht so „ganz normal“ ist, so brauche auch ich meine Routine. Inzwischen weiß ich, dass man ganz locker alleine im malaysischem  Dschungel spazieren gehen kann ohne von wilden Tieren zerfleischt zu werden.

Ob ich etwas vermisse? Ja klar, meine Freunde in Berlin und meine Familie natürlich. Gerade wenn es einem mal nicht so gut geht, versteht dich einfach niemand so gut wie langjährige Freunde.  Ach ja, fast hätte ich es vergessen deutsche Brötchen vermisse ich unheimlich und Trüffelpasta beim Lieblingsitaliener am Kudamm. Natürlich auch den geregelten Straßenverkehr mit Zebrastreifen an denen die Autos auch wirklich anhalten, ein Traum!

Orte wie George Town auf Penang haben mir gezeigt, dass es möglich ist,dass Menschen verschiedener Kulturen und Religionen friedlich miteinander Leben können. Obwohl viele von ihnen sehr gläubig sind. Dass ein Tempel direkt neben einer Moschee stehen kann und eine Strasse weiter Menschen zum christlichen Gottesdienst gehen, während im nächsten Viertel ein hinduistisches Fest mit Opfergaben gefeiert wird. Man muss nicht alles mögen was der andere macht aber Respekt füreinander und Frieden ist immer möglich. Den meisten Menschen auf Penang geht es aber auch ganz gut, sie haben eine Arbeit die ihren Lebensunterhalt sichert, haben einen weitaus höheren Lebensstandard als beispielsweise die Menschen in Thailand und auch die Kriminalität hält sich deshalb in Grenzen.

Ich habe hier nicht nur tolle neue Menschen kennengelernt, mir sind meine langjährigen Freunde in Berlin sogar noch mehr ans Herz gewachsen als vorher. Da es für mich keine Selbstverständlichkeit mehr ist sie immer um mich zu haben. Ich weiss, dass ich für meine Familie überall hinreisen würde und dass mir kein Weg zu weit ist, um bei geliebten Menschen zu sein. Ich bin meiner Tochter dankbar, denn sie ist nicht nur der mutigste Mensch den ich kenne, sondern auch meine grösste Inspiration. Ohne sie wäre ich heute nicht hier.

Ich bin dankbar für viele Dinge die wir in Deutschland haben und mit denen ich aufgewachsen bin. Sauberes Leitungswasser, ein Recht auf eine Krankenversicherung und kostenlose Schulbildung,  eine Grundversorgung und das soziale Netz, Pressefreiheit (zumindest keine offizielle Zensur), es gibt viele Dinge die der Grossteil der Menschen auf dieser Welt gar nicht kennt. Aber ich weiss auch, dass wir unsere westliche Kultur nicht über andere stellen dürfen, weil wir glauben bei uns ist alles besser, weil wir mehr im Wohlstand leben. An jedem Ort in Asien den ich bis jetzt besucht habe, war die Zufriedenheit und Freundlichkeit der Menschen wesentlich grösser als in unseren westlichen Ländern.

 

Wie gehts weiter?

Ich weiss, dass ich ein selbstbestimmtes Leben möchte und keines im Hamsterrad und dass mir dafür keine Hürde zu gross ist. Es ist egal, was wir in unserem Leben wählen, ob es ein Leben mit festem Wohnsitz oder Anstellung ist, ob ein Leben als Digitaler Nomade, mit Karriere oder als Hausfrau und Mutter. Wichtig ist, dass es ein Leben ist, das dich beflügelt und glücklich macht.

Wenn es das nicht mehr tut, ist es Zeit etwas zu ändern. Nicht jeder muss um die Welt reisen und mit Haien tauchen aber wenn du dich in einem Hamsterrad befindest, dann sollte es zumindest eines sein was du selbst gewählt hast. Manchmal sind es schon kleine Dinge die unser Leben verändern. Das kann  ein neuer Weg zur Arbeit sein oder einfach einmal an einen ganz anderen Ort zu verreisen an dem man noch nie war.

Ich habe in Asien gelernt viel gelassener und bewusster durchs Leben zu gehen.  In Malaysia fand ich ein neues zu Hause auf Zeit und fühle mich wohl. Es kamen aber auch Situationen in denen ich herausgefordert wurde und an meine Grenzen stieß. Wer schon mal in einer asiatischen Großstadt wie Bangkok eine Strasse überquert hat oder krank wurde auf Reisen, weiss dass alles zum Abenteuer mit ungewissem Ausgang werden kann. Das Wichtigste was mir Malaysia aber auch Thailand gegeben hat und was ich lange Zeit nicht mehr so so richtig gespürt habe, ist das Urvertrauen ins Leben und in mich selbst.  Das Schwerste am Reisen ist das Abschied nehmen von geliebten Menschen, egal ob zu Hause oder in dem Land in dem man längere Zeit verbracht hat. Aber letztendlich habe ich mich aufgemacht um eine Base neben Berlin zu finden und noch lange nicht alles gesehen was auf meiner Liste steht. Außerdem ist mein Visum  bald abgelaufen und so werde ich schweren Herzens Malaysia erst einmal verlassen.

Was als nächstes kommt? Lass dich überraschen, ich weiß es selbst noch nicht genau.  Ich lebe gerade meinen Traum und werde sehen wohin mich die nächste Reise führt.  An Weihnachten geht es aber erst mal für 6 Wochen nach Hause in meine Heimatstadt Berlin.

Jetlag Rebels der Blog

 Reist du schon oder lebst du nur;)?

Ich freue mich über dich wenn du mich auf dieser Reise „online“ begleitest und vielleicht ist für dich auch ein Land dabei in das du reisen möchtest.

Wenn du als Frau alleine eine Reise machen willst, dich aber noch nicht so richtig traust, du Inspiration suchst für tolle Orte und Locations, oder du vielleicht sogar ortsunabhängig reisen und arbeiten möchtest, wird  mein neuer Blog Jetlag Rebels für dich genau das Richtige sein.

Mein Blog ist speziell für reisehungrige  Frauen  (auch Shopping Tipps für unterwegs werden dabei sein) . Reisebegeisterte Männer sind aber auch willkommen auf meiner Seite. Ich freue mich über dich wenn du mich auf dieser Reise begleitest!

Es dauert aber noch etwas bis die Seite online geht, bis dahin findest du mich unter @jetlagrebels bei Instagram und natürlich weiterhin hier im Clique Magazin Print und Online.

Es grüsst dich (zur Zeit) aus Malaysia

Tina Ellen

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