Night of Light – eine ganze Branche leidet und zeigt sich solidarisch

Europa-Center zeigt sich bei Night of Light vom 22.06 zum 23.06. solidarisch mit der Veranstaltungswirtschaft . Rote Beleuchtung und Projektion von Statements an Fassade soll Politik zu Handlung bewegen

Allmählich werden die strikten Corona-Regelungen gelockert und Shopping, Restaurantbesuche und sogar Reisewarnungen werden wieder aufgehoben – doch ein Wirtschaftszweig leidet immer noch unter den Auflagen zur Verhinderung eines erneuten Pandemie-Ausbruchs: Die Veranstaltungswirtschaft darf noch immer nicht zu einem angepassten Betrieb zurückkehren, deshalb werden im Rahmen der Night of Light vom 22. Juni ab 22 Uhr bis zum 23. Juni um 1 Uhr bundesweit über 3000 Eventlocations, Spielstätten und öffentliche Gebäude in mehr als 250 Städten in der Signalfarbe Rot illuminiert.

Auch das Europa-Center beteiligt sich als Zuhause der Stachelschweine an dem politischen Weckruf und projiziert wachrüttelnde Statements über den bevorstehenden Verlust eines kompletten Wirtschaftszweiges an seine Fassade. Das Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. August dieses Jahres verheißt für einen Großteil der Veranstalter eine Umsatzeinbuße von 80 bis 100 Prozent und schon jetzt stehen viele Unternehmen aus der Event- und Kulturbranche kurz vor dem Aus. Deshalb nimmt auch das Europa-Center als Institution der City-West mit dem angrenzenden Palace-Hotel an der Night of Light teil und zeigt seine Verbundenheit mit einem Wirtschaftssektor, der das Leben überhaupt erst so lebenswert macht, aus politischer Sicht jedoch nicht als systemrelevant eingestuft wird.

Neben den Stachelschweinen leiden auch die Veranstaltungslocation Puro im Office-Tower des Europa-Centers und der Irish Pub, dessen Besucher die Live-Musik schätzten, unter der fehlenden Aufmerksamkeit der Politik. Mit Statements wie „Da kann Corona sonst was machen, bald gibt’s auch wieder was zu lachen“ und „Im Irish Pub die Nacht verbracht, hier ist Musik noch handgemacht“ wird jedoch nicht nur die mangelnde Unterstützung durch die Bundesregierung angeprangert, die Projektionen sollen auch Mut und Hoffnung für die Betroffenen geben. Mit der Night of Light wird durch die einheitlich rote Beleuchtung von Kulturstätten und Veranstaltungsorten in ganz Deutschland deutlich, wo in absehbarer Zeit Arbeitsplätze verloren gehen und beliebte Einrichtungen einfach verschwinden können – wenn die Politik sich nicht rechtzeitig auf einen Branchendialog einlässt. Auch das Europa-Center ist stolz, das berühmte und älteste Kabarett Berlins „Die Stachelschweine“ beherbergen zu dürfen und ist deshalb Teil der deutschlandweiten Protestbewegung für eine Branche, die auf der roten Liste steht.

Um die Reichweite der Aktion zu erhöhen, verlost das EuropaCenter daher unter allen, die das Europa-Center während der Night of Light fotografieren und mit dem Hashtag #nightoflight2020 auf Instagram versehen insgesamt zehn Gutscheine über 50 Euro – die dann hoffentlich für einen Besuch bei den Stachelschweinen oder ein musikalisches Essen im Irish Pub eingelöst werden können.

Auch das  Estrel Berlin  unterstützt die Aktion Night of Light und beleuchten das Estrel in rot.

Es werden hunderte von Eventlocations in ganz Deutschland auf die dramatische Lage der Veranstaltungs- und Kultur-Branche hinweisen. 

 

Keine Antworten zu "Night of Light - eine ganze Branche leidet und zeigt sich solidarisch"

    Hinterlasse einen Kommentar

    Die Email-Adresse wird nicht veröffendlicht.