Geldmangel ist Phantasiemangel

Karma bezeichnet nach Wikipedia ein spirituelles Konzept, nachdem jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. Es wird die Zeit kommen, dass wir Geldmangel als eine Krankheit definieren. Und jede Krankheit ist eine emotionale Störung, die sich „am Fleisch“ manifestiert. Die Ursache für Geiz ist Angst, Angst vor Verlust, Angst davor, dass es durch Ausgeben weniger wird und die Angst zu viel zu bezahlen. Angst ist schon immer ein schlechter Ratgeber gewesen. Das Wort Angst geht auf die Bedeutung „eng“ zurück und Enge, Beklemmung ist genau das, was Angst schafft. Sie beengt und beklemmt und raubt ihrem Opfer die Lebensfreue – und die schöpferische Kraft, seine Lage zu verbessern. Ein kluger Kopf hat mal gesagt:

„Geldmangel ist Phantasiemangel!“

Denke mal an die Zeit zurück oder vielleicht bist Du gerade verliebt? Sparst Du Dir auch jeden zweiten Kuss auf? Bist Du vorsichtig mit Komplimenten, aus Angst es könnte weniger werden? Möchtest Du möglichst wenig Zeit mit Deiner Liebe verbringen? Nennst Du Deinen Schatzi: Hurenbock, Flittchen, Waschlappen, Raffzahn oder so? – Quatsch, nicht wahr!!!

Mit Geld tun wir aber genau das! Wir nennen es Schotter, Kohle, Asche, Flöhe, Moneten und haben es zum größten Tabuthema der westlichen Welt gemacht. Wir können leichter über unser Verhältnis zur Religion und Gott sprechen, selbst darüber zu reden wie viel Mal wir uns am Tag selbstbefriedigen fällt uns leichter, als über das hochemotionale Thema „Geld“ zu sprechen. Der Nachbar des Geizes ist der Neid. Auch damit sind wir in Deutschland reichlich gesegnet. Dabei schaden wir uns selbst am meisten damit, denn es suggeriert Mangel und nach dem Lebensprinzip: „Beachtung erzeugt Verstärkung!“ wird das Leid dadurch noch größer. Wenn ich im Sommer im Cafe am Ku´damm sitze, kann ich öfter beobachten wie jemand mit einem roten Ferrari oder einem Rolls Roys vorfährt. Man kann förmlich in den Gesichter sehen, was die Menschen denken:

Bonze, Ausbeuter, Scheißkerl, geht über Leichen, Kapitalist, Knochenschinder, Umweltverschmutzer, Mafioso, Sklavenhändler, unglücklich, krank usw. Du schadest dabei sicher nicht dem Ferrari-Eigner, denn dem ist es im Zweifelsfall egal was man über ihn denkt. Ein guter Berater von mir hat das Geldabweisungskomplex oder Neudeutsch: Money-rejektion-complex genannt. Mit dieser Einstellung, wie Du Reiche siehst, gibt Dein Unterbewusstsein das Signal: „so will ich auf keinen Fall werden“, und schon hast Du ein Programm gegen Reichtum.

Um den Stellenwert des Geldes deutlich zu machen, möchte ich hier, die für mich richtige Definition aus dem Buch „Die goldenen Regel“ von K.O. Schmidt wiedergeben: „Geld ist das Blut des Wirtschaftsorganismus und der Schlüssel zum Reichtum des Lebens, nicht der Reichtum selbst“. Aristoteles Onassis, einer der vermögendsten Menschen, sagte mal: „Man darf dem Geld nicht hinterherlaufen, man muss ihm entgegen gehen.“ Die Frage ist, was kann ich dazu tun? Ich muss die Psychologie des Geldes verstehen! Bei den Bankern hört man immer wieder den Satz: „Geld ist scheu wie ein Reh.“ Also wie kann ich für Geld eine Wohlfühlatmosphäre schaffen? Reichtum ist eine innere Einstellung! Zunächst sollte ich mir bewußt sein, dass ich ein Opfer meiner Gewohnheiten und erlernten Programme bin. Vielen kann das nur recht sein, denn es ist bequem und damit bin ich manipulierbar. Eine dauerhafte Veränderung werde ich nur für mich herbeiführen, wenn ich mit einem neuen „Selbstbewußtsein“ an dieses Thema herangehe, die Opferrolle ablege, nicht die Schuld bei anderen suche und meine Lebensaufgabe selber löse.

Georg Bernhard Shaw sagte mal: „Die besten Reformen sind die, die bei sich selbst anfangen“. Ja, ja ich höre Dich schon wieder sagen: „Was für ein Gerede! Was hat denn das mit dem Thema zu tun? Alles dummes Zeug! Für mich gilt das nicht! Das kann ich nicht glauben!“ Wir glauben an alles Mögliche, nur nicht daran, dass wir in der Fülle leben. Laut einer internationalen Gallup-Umfrage blicken nur 13% der Bundesbürger mit Optimismus in die Zukunft. „Unsere Zweifel sind Verräter und führen häufig dazu, dass wir das Gute, das wir häufig erreichen könnten, nicht bekommen, weil wir den Versuch, es zu erreichen, gar nicht wagen.“ William Shakespeare (Maß für Maß, 1.Akt, 4.Szene)

Kennst Du die Geschichte, wie man einen großen starken Elefanten dazu bringt, zu glauben, dass er nicht wegrennen kann, wenn er an einem dünnen Seil um den Fuß an einem kleinen Holzpflock befestigt ist? Hier ist sie: Als kleiner Elefant hat man seinen Fuß an einen schwere Eisenkette gelegt und diese an einem großen tief eingeschlagenen Eisenpflock befestigt.

Immer und immer wieder hat der kleine Elefant versucht sich loszureißen, bis er feststellte, dass es unmöglich war und er resigniert aufgab. Nur als plötzlich ein Feuer ausbricht, vergisst der große Elefant dieses Programm, reißt sich los und rennt weg.

Was für ein Feuer brauchst Du? Ich habe mal gelesen: „Das einzige Wesen, das sich wirklich Veränderung wünscht, ist ein Baby mit nasser Windel“. Und das scheint mir das größte Problem zu sein. Wir gehen für den Weltfrieden auf die Straße und kämpfen für den Umwelt- und Tierschutz. Und wie ist es um die Harmonie in meiner Familie bestellt? Und wie schwer fällt es mir meine Mitmenschen nicht mit meiner Rauchsucht zu belästigen und mit meinem Partner respektvoll umzugehen?  

Vielleicht versuchen wir erst einmal, mit den Menschen gut auszukommen, mit denen wir im Leben zu tun haben. Also aus großen Problemen, kleine und aus kleinen gar keine zu machen.

Die goldenen Regel wird uns dabei helfen: Verhalte Dich so, wie Du möchtest, dass man sich Dir gegenüber verhalten soll – und zwar Du zuerst!

Wie mächtig wir doch sind, wenn wir die volle Verantwortung für unser Leben übernehmen und uns unserer Schöpfungskraft bewusst werden. Du wirst erleben, das Leben ist wunderbar – eben voller Wunder!

„Die besten Reformen sind die, die bei sich selbst anfangen“.

Autor: DIETER WEBER

Foto: https://pixabay.com/de/users/Alexas_Fotos-686414/

 

 

Keine Antworten zu "Geldmangel ist Phantasiemangel"

    Hinterlasse einen Kommentar

    Die Email-Adresse wird nicht veröffendlicht.