Aromatherapie bedeutet nicht einfach nur „Wellness“

Was fällt Euch spontan zum Wort „Aromatherapie ein? Denkt Ihr auch sofort an Wellness? Die Aromatherapie rutscht immer gleich in diese Schublade. Doch wer einmal in die Welt der ätherischen Öle eintaucht, bemerkt schnell, dass diese weitaus mehr können als „nur Wellness“! Wir treffen uns mit Erik Kan, Heilpraktiker und seit 19 Jahren Naturkundler, sowie der Wellness-Beraterin Karin Settekorn.

„Mittlerweile finde ich, dürften ätherische Öle in keiner Hausapotheke fehlen“, erzählt Karin. „Ich beschäftige mich jetzt seit mehreren Jahren mit Aromatherapie und hatte das Thema völlig unterschätzt!“

Karin, Du hast mir erzählt, Du verwendest für Dich und Deine Familie ätherische Öle. Wofür sind ätherische Öle gut, außer dass sie wohlriechend sind und ein Wohlbefinden auslösen? Es ist unglaublich, wie vielseitig ätherische Öle sind. Sie können dein Immunsystem unterstützen, lindern Muskel- und Gelenkschmerzen, sind bei Kopfschmerzen hilfreich, verdauungsunterstützend oder bei Schlaflosigkeit und Atemwegsproblemen anwendbar. Wir wenden sie zu Hause auch bei Entzündungen an oder zur Reinigung und Stimmungserhellung. Mittlerweile sind sie für uns wichtige Begleiter und aus dem Alltag kaum noch wegzudenken.

Erik hakt ein und ergänzt: „Viele verbinden ätherische Öle ausschließlich mit Stressabbau im Wellnessbereich. Doch sie können viel mehr. Ätherische Öle können den Gesundheitszustand auf natürliche Weise verbessern. Es gibt viele Möglichkeiten sie anzuwenden: von äußerlich, über die Inhalation bis hin zur innerlichen Einnahme, wobei besonders scharfe schleimhautreizende Öle wie z.B. Oregano nicht unverdünnt eingenommen werden sollten. Voraussetzung ist jedoch, dass die Öle tatsächlich zu 100% rein sind und eine gleichbleibende und therapeutische Qualität aufweisen. CPTG ist solch ein Teststandard, der garantiert, dass die Öle diese Kriterien auch tatsächlich erfüllen.

Warum sind ätherische Öle so wirksam, Erik? Eine Pflanze muss sich vor  Schädlingen, wie Pilzen, Parasiten und anderen Fressfeinden schützen können, denn sie kann sich nicht durch aktive Bewegungen wehren, geschweige denn weglaufen. Sie muss sich fortpflanzen können, ohne dass sie zu ihrem Paarungspartner kommt. Also sendet sie Duft- bzw. Botenstoffe zur Kommunikation aus und um Insekten zur Bestäubung anzulocken. Es geht ums eigene Überleben und um die Sicherung von Nachkommen. Verjagen und anlocken. Ätherische Öle sind rund 50-70x stärker, als die Pflanze selbst. 1 Tropfen Pfefferminzöl enthält beispielsweise den Wirkstoffgehalt von 28 Tassen Tee. Durch die kleinen Wirkstoff-Moleküle können ätherische Öle sehr zügig in eine Zelle eindringen. Bakterien oder Viren können somit schnell unschädlich gemacht werden.

Karin, können ätherische Öle auch den Körper reinigen? Die Zitrone ist ein natürliches Antioxidations- und Entgiftungsmittel und unterstützt den Basenhaushalt; am besten mit Wasser verdünnt trinken oder als Kapsel einnehmen. Nimm mal zum Vergleich einen Plastikbecher, fülle ihn mit Zitronenöl und beobachte was passiert. Du wirst sehen, es zersetzt relativ schnell das Plastik, da das Öl viele Erdöl-Produkte spaltet. Und so verhält es sich auch mit dem Plastik in unserem Körper, wodurch die Möglichkeit erhöht wird, diesen Fremdstoff wieder auszuscheiden. Zugleich ist Zitronenöl ein natürliches und ungiftiges Reinigungsmittel.

Erik, was zeichnet ein hochwertiges ätherisches Öl aus? Es fängt mit dem Ursprungsland an. Da wo die Pflanze ihren natürlichen Lebensraum hat, sollte die Ernte erfolgen. So wird zum Beispiel der Lavendel in Frankreich und in Bulgarien geerntet und Teebaumöl in Australien.Das Ursprungsland bietet das richtige Licht sowie das optimale Klima und Bodenbeschaffenheit. Der richtige Ernte-Zeitpunkt und die Destillation, Verarbeitung und Abfüllung vor Ort sind ein Plus an Qualität, um die Pflanze mit ihrem Wirkstoffspektrum im vollen Umfang nutzen zu können. Wenn eine Ernte schlecht ist, kann ein qualitätsorientierter Hersteller auch nicht liefern.

Woher weiß ich, ob die Qualität gut, bzw. hoch ist? Transparenz ist da ganz wichtig. Es gibt Qualitätsmerkmale auf die man unbedingt achten und die sich auf dem Etikett einer Flasche befinden sollten: Die exakte botanische Bezeichnung der Pflanze sowie das Qualitätsprüfverfahren aus dem hervorgeht, ob und wie das Öl getestet wurde. Ein Hersteller hat inzwischen damit begonnen auf dem Boden jeder seiner Ölflaschen eine Chargennummer anzugegeben. Dort ist ein Zahlencode verzeichnet, zu dem ein Labor-Prüfbericht einsehbar ist. So kannst du die einzelnen Werte – sowohl den Wirkstoffgehalt wie auch die Schadstofffreiheit einsehen. Das Oregano-Öl enthält beispielsweise vom entscheidenden Wirkstoff Carvacrol ca. 81%. Vergleiche mal diesen Wert mit dem von anderen Ölen oder Kapseln.

Im Moment ist Allergiker-Zeit. Habt Ihr noch ein Tipp, wie man gut durch den Frühling und Sommer kommt? Es bietet sich hier eine starke 3er-Kombination aus Zitronen-Lavendel- und Pfefferminzöl, um allergische Reaktionen wie Heuschnupfen abzumildern, da alle drei Öle histmanin-hemmend wirken.

Erik Kan www.naturheilpraxisa-kan.de

0178 923 5849 | ekan [at] gmx [dot] de

Karin Settekorn | 0160 153 0002

k [dot] settekorn [at] aol [dot] com

 

Wer mehr über ätherische Öle wissen möchte:

13.07.2018 ab 18.00 Uhr. Einführung in die Welt der ätherischen Öle und wir machen unser Sonnenöl selbst! Treffpunkt: Boutique Glücksmomente,

Mariendorfer Damm 99, 12109 Berlin.

Anmeldung und mehr Informationen unter info(at)clique-sued.de  oder meldet Euch hier auf facebook an

Kennwort: Sonnenöl

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