Vorwort – Sie müssen spitzer werden!

v.l. Philipp vom Krazy Town, Anita u. Olaf

Lieben Dank noch einmal an alle die aus unserer CLIQUE-B-DAY-Party waren. Wer die Bilder noch nicht gesehen hat, findet einige an der Pinnwand unserer aktuellen Print-Ausgabe sowie hier…

Nein, dieses Mal sitze ich nicht in meinem Lieblingscafé und schreibe Euch diese Zeilen. Ich bin auf der Suche nach dem Sommer.
Bisher hat er sich nicht allzu oft gezeigt. Aber wir bekommen sicher noch einen wunderschönen Spätsommer. Wir glauben jedenfalls ganz fest daran und haben unsere Titelseite entsprechend vorbereitet. Wir haben viele schöne Themen für Euch. Ja, wir sind ziemlich musiklastig in dieser Ausgabe – doch uns sind in letzter Zeit so viele Musiker über den Weg gelaufen, das wollten wir Euch nicht vorenthalten. Wie sagte der große Philosoph Friedrich Nietzsche schon: „Ohne Musik ist das Leben ein Irrtum!“
Ich war im Juli bei einem sehr, sehr großen Verlag hier in Berlin. Es war für mich interessant mit einem echten Chefredakteur
zu sprechen. Naja, ich bin ja auch eine Chefredakteurin – aber ich meine halt, so einen richtig echten! Wir, also Balli und ich haben ja dieses Magazin aus dem Nichts gestampft. Vorkenntnisse: keine! Der Name CLIQUE hat dem Chefredakteur gefallen, die
Aufmachung fand er super. Hmm, über die journalistischen Fähigkeiten wollte er sich nicht äußern (sagte er). Das hätte ich auch niemals gefragt, bin ja schließlich gar keine Journalistin, sondern eine ehemalige Chefsekretärin. Doch immer wieder erhalte ich den Ratschlag, ich solle mich auf einen Bezirk konzentrieren.

Ich soll „spitzer“ werden, meinte Herr Chefredakteur. Zuerst dachte ich, er meinte ich solle frecher werden in meiner Wortwahl. Doch Herr Chefredakteur kommt aus Hamburg und meinte damit, dass wir unsere Verteilung und somit auch unsere Inhalte engermaschig stricken sollten. Mehr auf einen Stadtteil, wie z.B. Steglitz-Zehlendorf konzentrieren. Hmm, das ist genau, was ich nicht wollte. Es geht nicht um einen Bezirk, sondern um die Menschen hier im Süden Berlins. Es ist auch ein Stück Freiheit, sich nicht auf einen Bezirk konzentrieren zu müssen.

Natürlich hat er in gewisser Hinsicht Recht – einigen Werbekunden ist die Streuung unseres Magazins zu weitläufig und die Auflage zu niedrig. Völlig klar ist, dass wir ohne Werbekunden das Magazin natürlich nicht am Leben halten können. Doch eines haben wir feststellen können, die Hefte verschwinden wie warme Semmeln an unseren Verteilerstellen.

Im Grunde ist dieses Magazin so etwas wie ein Tagebuch. Wir erzählen Euch über Menschen aus unserer Clique und aus Euren Cliquen. Es geht um Menschen, die wir kennen, kennenlernen, die uns interessieren und uns zufällig über den Weg laufen. Oftmals bekommen wir Tipps, Ratschläge und Empfehlungen, denen wir größtenteils auch nachkommen. Und verdammt noch einmal, ihr könnt Euch nicht vorstellen, dieses „jeder kennt jeden um 6 Ecken“ wird auf unserer Reise durch den Süden Berlins immer deutlicher. Nicht nur das Magazin CLIQUE hat sich rumgesprochen, sondern auch die Menschen, die mit uns mitmachen profi –
tieren von unserer Leserschaft. Und immer wieder kommen Leute auf uns zu, die jemanden erkannt haben, das Heft in ihrer Clique zeigen – und wir wieder neue Leser haben! Zu beobachten ist das auch auf unseren Veranstaltungen, hier treffen wiederum viele aufeinander und ich könnte schwören – Ihr treff t dort mindestens eine Person, die Ihr auch kennt oder schon lange nicht mehr gesehen habt, denn.. jeder kennt jeden um 6 Ecken!
Probiert es einmal aus! Sehen können wir uns z.B. am 17.09.2011 in der Malzfabrik. Wir starten das 3. Live-Konzert
mit der Südberliner Band Uptown-Saturday-Night.
Bis dahin…

 

 

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