Vorwort der ersten Ausgabe 2011 – Schöne Aussichten…

Endlich, die erste Ausgabe in diesem Jahr ist da!

Ab sofort und wie bisher auch stellen wir regelmäßig einen Artikel aus dem Printmagazin online ein, für all diejeinigen, die unser Magazin nicht in die Hände bekommen können, weil sie im Norden Berlins wohnen :-) ..oder noch weiter weg sind.

Wir haben ein paar Verlosungen in dem neuen Heft, die wir hier natürlich vorstellen werden. Um sie nicht zu verpassen, könnt Ihr Euch im Newsletter anmelden. Außerdem haben wir ab sofort die Möglichkeit eines Abonnements geschaffen, da es doch einige gibt, die unsere Ausgaben verpassen und dann traurig sind, wenn sie keines mehr abbekommen! ..und nun geht es los..mit unserem ersten Artikel in der ersten Ausgabe 2011!

Schöne Aussichten!

Na, seid Ihr auch schon mitten im normalen Alltagsstress gelandet?! Dieses Magazin ist unsere erste Ausgabe in diesem Jahr, deswegen erlauben wir uns Euch auch noch im Februar ein schönes Jahr 2011 zu wünschen.

Hilft das wirklich oder gehört das zum O-Ton in unserer Gesellschaft?! Wir wissen es nicht! Aber mit Gewissheit können wir sagen, dass jeder für sich, wieder seine Höhen und Tiefen erleben wird. Ganz bewusst, haben wir die Titelseite ausgewählt um Euch daran zu erinnern, dass jedes Jahr schöne Aussichten hat und auch jedes Jahr positive wie negative emotionale Momente in sich birgt. In die Sterne können wir auch nicht schauen, aber Ina – eine begeisterte CLIQUE-Leserin aus dem Süden Berlins – hat für Euch ein „nicht ganz so ernst gemeintes“ Horoskop geschrieben. Wir stellen Euch wieder interessante Menschen vor, die wir kennengelernt haben, schon lange kennen oder uns empfohlen worden sind. Je öfter ich mich hier im Süden Berlins bewege, umso mehr spüre ich, dass wirklich etwas an diesem Ausspruch „jeder kennt jeden um sechs Ecken“ dran ist.
Als ich diese Zeilen schrieb, saß ich gerade in meinem Lieblingsrestaurant in Lankwitz. Im Hintergrund höre ich das Lied „Ich liebe dieses Leben“ von Juli. Ich sinniere darüber, ob sich überhaupt irgendjemand dieses Vorwort durchliest oder Sinn macht. Habe ich selbst jemals das Vorwort eines Magazins durchgelesen?! Ich schaue mich im Restaurant um, ein alter Mann sitzt ganz alleine an einem Tisch und starrt auf die Straße. Neben mir sitzt eine Business-Lady. Alleine. Ihr Handy klingelt unentwegt, sie führt wohl wichtige Gespräche. Schräg gegenüber sitzt eine Mutter mit ihrer kleinen Tochter , scheinbar leicht genervt. Weiter hinten, ein älteres Paar. Ob sie ein Ehepaar sind? Viel zu sagen haben sie sich offenbar nicht. Ja, das Jahr hat angefangen. Was ist anders an diesem Jahr 2011? Wahrscheinlich wenig. Es wird wie immer sein, es geht um die Liebe, das Leben, das liebe Geld, den Job, die Familie.  Es geht um Hoffnungen, Schicksale und Krankheiten. Nicht viel davon können wir beeinflussen. Oder etwa doch? Ich habe
einmal einen schönen Spruch gelesen: Wer langsamer geht, sieht mehr! Vielleicht können wir uns für dieses Jahr vornehmen, öfters langsamer und aufmerksamer durch das Leben zu gehen. Sich Zeit für Dinge zu nehmen, die man schon immer einmal machen wollte. Sich mit Freunden treffen, Momente bewusst genießen. Ob das machbar ist?

Keine Ahnung, aber ich habe schon angefangen langsamer zu gehen. Ab sofort werde ich im Supermarkt ganz bewußt nicht mehr im gleichen    Affentempo – wie die Kassierer mit ihrem Scanner über meine Lebensmittel jagen – meine Einkaufstüten einpacken. Probiert das einmal aus. Es ist herrlich! Mürrische Gesichter der Wartenden, verwunderte Kassierer, die mir auf einmal helfen, meine Lebensmittel in meinen Einkaufswagen zu packen. Ich bleibe ganz ruhig und muss schon dabei grinsen. Bei der Frage, ob ich Rabattpunkte sammele, frage ich etwas verschmitzt in die Menge, ob jemand meine Punkte haben möchte. Ich bekomme erstaunte Gesichter zu sehen, manch einer bewegt sogar seine Mundwinkel nach oben. Die Situation entspannt sich. Ich bezahle und gehe mit einem Lächeln aus dem Supermarkt.
Schöne Aussichten für das kommende Jahr, wenn jeder von uns ein Stück langsamer und aufmerksamer durch das Jahr geht und sich nicht so oft vom Alltagsstress einfangen lässt. In diesem Sinne, langsam lesen…

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