Traumberuf Grafik-Designer: Was es zu beachten gibt

Traumberuf Grafik-Designer: Was es zu beachten gibt

Zahllose junge kreative Köpfe träumen von einem Job als Grafik-Designer. Innovative pfiffige Anzeigen für große Printmagazine entwerfen, fast schon künstlerisch anmutende Websites erschaffen oder ein neues Markenlogo entwerfen, das in seiner Bekanntheit an einen gewissen Apfel heranreicht: So sieht der Traum aus. Damit er wahr wird, müssen angehende Designer jedoch einiges beachten.

Der Weg zum Studium ist lang und beschwerlich

Der zukunftssicherste Weg in die Branche führt über ein klassisches Designer-Studium an einer Hochschule oder Fachhochschule mit Bachelor- oder Master-Abschluss. Allerdings sind Studienplätze ein rares Gut und wer einen ergattern will, muss durch eine harte Eignungsprüfung gehen. Die meisten Hochschulen fordern eine Bewerbungsmappe mit verschiedenen Eigenwerken an, um sich ein Bild vom Talent und der Kreativität des Bewerbers machen zu können. Dazu muss häufig eine praktische Prüfung oder eine Hausaufgabe absolviert werden. Etwas weniger hart ist die Konkurrenz an den privaten Hochschulen, doch dafür muss mit gesalzenen Studiengebühren gerechnet werden. Die Design Akademie Berlin verlangt beispielsweise 690 Euro monatlich für den Bachelor of Arts in Kommunikationsdesign.

Weiterbildung für Seiteneinsteiger

Grafikdesigner mit einem entsprechenden Studienabschluss finden natürlich leichter einen gut bezahlten festen Job in großen Firmen und Werbeagenturen. Doch auch für Seiteneinsteiger bieten sich vielfältige Chancen, als Grafikdesigner tätig zu werden. Wer beispielsweise in der Marketingabteilung eines Unternehmens arbeitet oder als Allround-Verkaufstalent in einem eher kleinen Betrieb, kann beim Chef nach einer entsprechenden Fortbildung fragen. Verschiedene Anbieter wie medienreich führen Schulungen in ganz Deutschland in beliebten Designprogrammen wie Adobe InDesign und Adobe Photoshop durch. Die neu erworbenen Kenntnisse können dann in der eigenen Firma unter Beweis gestellt werden, zum Beispiel durch den Entwurf eines tollen neuen Logos und komplett neuer Werbeflyer und -plakate. Und mit etwas Glück findet sich irgendwann ein neuer Job, bei dem Grafikdesign die Hauptrolle spielt.

Der Sprung in die Selbständigkeit

Mit genügend Fachkenntnissen, die zum Beispiel bei Fortbildungskursen und Seminaren erworben wurden, kann auch der Sprung in die Selbständigkeit gewagt werden. Am besten gelingt dies ohne großen finanziellen Druck, d.h. während einerseits noch im festen Job gearbeitet wird, können nebenberuflich die ersten Kundenaufträge akquiriert und erledigt werden. Vielleicht möchte sich die Stammkneipe ein neues Design geben, das Logo, Speisekarte und Außenwerbung umfasst, oder eine Bekannte möchte im Internet Mode verkaufen und sucht einen Designer für ihre Website. Mit einigen eigenen Arbeiten im Portfolio wird es dann leichter, weitere Kunden zu gewinnen, bis das Einkommen für eine Selbständigkeit reicht.

Bild: © istock.com/andresr

Keine Antworten zu "Traumberuf Grafik-Designer: Was es zu beachten gibt"

    Hinterlasse einen Kommentar

    Die Email-Adresse wird nicht veröffendlicht.