Pfaueninsel – ein Spaziergang wert!

mein Lieblings-Schnappschuß!!

 Es ist unglaublich, dass eine so kleine Insel (Länge 2 km, Fläche 0,67 km²) so viel zu erzählen hat. Mit der „Luise“ fährt man das kurze Stück zur Insel und ich verspreche Euch – es lohnt sich.

Die Fähre ist noch ganz neu und wird seit letztem Jahr eingesetzt. Sie ist 30 m lang und kann bis zu 150 Fahrgäste und bis zu 20 Tonnen Gewicht aufnehmen.


Wir haben es wohl Friedrich Wilhelm II zu verdanken, dass diese Insel ein wahrer Augenschmaus für Spaziergänger und Besucher ist. 1793 entwickelte er ein Konzept in Zusammenarbeit mit Wilhelmine Gräfin von Lichtenau – die übrigens lange Jahre seine Mätresse war. Soentstanden z.B. am Ufer der Westspitze ein Schloss und im Osten die Meierei im Stil einer gotischen Kirche. Das kleine weiße Schloss mit der Verbindungsbrücke wirkt auf dem ersten Blick recht plastisch, so ein bisschen wie aus dem Disneyland. Unglaublich, dass es 1794 erbaut wurde und immer noch wie neu aussieht.
Wer die Natur liebt findet über 300 uralte Eichen. Schaut einmal genau hin, sie sind unglaublich riesig und sehen Insel zu erzählen weiß. In der Nacht wirken sie bestimmt gespenstisch. Die Pfaueninsel ist in einem absolut gepflegten Zustand. Das Rauchen ist auf der gesamten Insel nicht gestattet. Obwohl es Winter ist – sehen wir bei unserem Besuch unheimlich viel grüne Natur. Wie wohl der Rosengarten im Frühjahr oder gar Sommer aussehen mag? Unterwegs treffen wir doch tatsächlich immer wieder einen
oder mehrere Pfaue. Farbenprächtige Tiere. Sie lassen sich nicht stören, laufen einfach ihres Weges. Natürlich gibt es auch eine Voliere, diese gehört zu den letzten original erhaltenen Bauten dieser Art in Europa. Nach über drei Jahren Leerstand und umfangreicher Sanierung eröffnete im letzen Jahr die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) die Voliere
auf der Pfaueninsel wieder. Das Gebäude befand sich in einem baulich maroden Zustand, eine zeitgemäße Tierhaltung war wohl nicht mehr möglich. Hühner und Fasanenvögel bekamen hier eine neue Heimat. Auch könnt Ihr dort die seltenen weißen Pfauen entdecken, die dort neuerdings gezüchtet werden. Die weißen Pfauen haben vor fast 200 Jahren die Besucher bei Ihren Spaziergängen über die Pfaueninsel begleitet.
Wir haben an diesem Januar-Tag nicht nur Glück mit dem Wetter – auch ein weißer Pfau zeigt uns stolz sein schneeweißes Kleid. Ein Spaziergang mit der Familie oder einfach nur mit einem Freund oder einer Freundin können wir nur empfehlen. Es gibt auf dieser kleinen Insel doch eine ganze Menge zu erkunden und deswegen schließen wir jetzt mit dem Text und zeigen lieber noch ein paar Bilder, die wir Euch mitgebracht haben.

Mehr Infos und Quellen:
www.pfaueninsel.dewww.spsg.de

Info:
Auch bei Wikipedia findet Ihr eine ganze Menge Historie und Geschichte.

 

 

Und hier ein paar Impressionen unseres Spazierganges im Januar 2012

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