Paul Potts – Das Schicksal war auf seiner Seite

unsere Mononna Ciccone mit Paul Potts in einem Hotel am KuDamm

Das ist also Paul. Man hat ja schon viel gehört über den Mann, der seit seinem legendären Sieg bei der ersten Staffel von “Britain’s got Talent 2007” Karriere macht, die ihresgleichen sucht. Wer Paul einmal erlebt hat und emotional weit weg von einem sturen Esel ist, der wird Paul Potts lieben! Dieser Mann ist ein (Gold-)Schatz, der Pott’s of Gold sozusagen. Mit so einem trifft man sich zum Feierabendbier und knuspert dazu Erdnüsse. Anfangs ein wenig scheu (schieben wir es ruhig auf die Berliner Fotografen), wird er spätestens beim Pressegespräch warm, das im Juni in einem Hotel am KuDamm stattgefunden hat.

So richtig fassen kann er seinen Weg, den er inzwischen gegangen ist, mittlerweile auch. “Aber manchmal schauen meine Frau und ich uns an und müssen lächeln”, sagt er mit aller Bescheidenheit. Gar nicht bescheiden geht er es auf “Cinema Paradiso”, seinem dritten Album, an. Hier vereinen sich die größten Klassiker der Filmmusik von „Moon River“ (aus „Frühstück bei Tiffany) über „Il mio cuore va“ („My heart will go on“ aus „Titanic“) bis hin zu „Dove non so („Somewhere my love – Lara‘s Theme“ aus „Doctor Shivago“). „Als großer Film-Fan habe ich für dieses Album meine persönlichen Lieblingslieder zusammengestellt und mir damit einen Herzenswunsch erfüllt.“ Übrigens überließ Paul Potts seine Teilnahme an „Britain’s Got Talent“ dem Zufall. „Als die Anmeldefrist immer näher rückte und ich nicht wusste, ob ich am Wettbewerb teilnehmen soll, überließ ich die Entscheidung einem Münzwurf. Bei Kopf würde ich mich anmelden, bei Zahl die ganze Sache für immer vergessen.“ Das Schicksal war auf seiner Seite und die Münze landete auf dem Kopf. Der Rest ist Geschichte. Die Bilder seines bewegenden Sieger-Auftritts mit Puccinis „Nessun dorma“ gingen um die Welt. Seither schwimmt Paul Potts auf einer Welle des Erfolgs.

 

Im November 2011 kommt Paul Potts mit „Cinema Paradiso“ auf große Deutschlandtournee. Begleitet wird er dabei von der Neuen Philharmonie Frankfurt. In Berlin gastiert er am 16. November im Tempodrom. Karten gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Autor und Fotos : Mononna Ciccone

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