Nicht wegzudenken – Trabrennbahn Mariendorf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht wegzudenken ist in Mariendorf unsere Trabrennbahn.

Die Wurzeln wurden schon früh gelegt: Am 9. April 1913 wurde die Trabrennbahn Mariendorf vom Kaiser-Sohn Prinz Oskar von Preußen feierlich eröffnet. Zu dieser Zeit war die Bahn die mit Abstand modernste Trabrennsportanlage Europas. Schon bald stürmten Zehntausende von Zuschauern zu den Rennveranstaltungen, um den Kampf um Sieg und Platz hautnah mitzuerleben. Die Trabrennbahn hat seither Höhen und Tiefen durchlebt. Dennoch, den besonderen Flair, den sich zahlreiche Prominente bis heute nicht entziehen können, hat sie sich bis heute bewahrt. Die junge Romy Schneider gehörte mit ihrer Mutter Magda zu den Stammgästen, der „Fantomas“-Darsteller Jean Marais hängte den Pferden bei seinen Besuchen höchstpersönlich den Lorbeerkranz um den Hals. „Kojak“ Telly Savalas schlürfte am liebsten genüsslich Berliner Weiße, während er von der VIP-Terrasse aus die Rennen beobachtete. Die Schauspielerin Christine Kaufmann nahm in Mariendorf sogar regelmäßig Unterricht, um die Fahrkunst im Sulky zu erlernen. Eine Fähigkeit, die Günter Rexrodt geradezu intuitiv besaß: Während seiner Amtszeit als Bundeswirtschaftsminister nahm der Politiker – genauso wie Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und sein Vorgänger Eberhard Diepgen – an richtigen Sulky-Rennen teil. Ähnlich die Box-Weltmeister Arthur Abraham und Marco Huck wurden die Politiker vom Traber-Virus angesteckt. Umsäumt von Kastanienbäumen rahmen 32 Stallungen – einige davon sind noch im historischen Fachwerkstil erbaut – das rund 22 Hektar große Sportgelände ein. Ein Ambiente mit einer völlig eigenen und unverwechselbaren Atmosphäre. Die Pferde sind hier König: Bis zu 150 Hengste, Stuten und Wallache drehen an den Renntagen ihre Runden in höllisch schnellem Tempo um die Bahn. Faszination Trabrennsport – ein Zuschauer-Vergnügen, dem man nicht nur im Sommer nachgehen kann. Denn auch den ganzen Winter hindurch wird in Mariendorf einmal wöchentlich getrabt – und das Publikum muss dabei nicht in Wind und Regen stehen, sondern kann das fesselnde Geschehen bei Speisen und Getränken von den warm beheizten Tribünen aus verfolgen.

 

Am Freitag, 11. März 2011 veranstaltet der Berliner Trabrenn-Verein e.V. den Deutsch-Französischen Freundschaftsrenntag und hat uns hierzu eingeladen. Wir wollen einen CLIQUE-Treff organisieren, um einmal gemeinsam das Flair eines Rennens geniessen zu können:

Mehr Infos findet Ihr hier…

 

Zur Website: www.berlintrab.de

Fotos: Heiko Lingk

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