Neu im Bücherregal von Sia: Der Uckerrusse

Sia Wolf schreibt Bücher zum Verlieben. Sie lebt und arbeitet in der Gemeinde Schönefeld. Ihr letztes Buch „Teufels WG“ wurde im Rahmen der 800 Jahre Feierlichkeiten der Großziethener Kirche vorgestellt. https://www.facebook.com/Autorin.SiaWolf/. Sia schreibt für unsere Print-Ausgaben ihre Buchempfehlung für uns und hat uns dieses Mal folgendes mitgebracht:

Meine Buchempfehlung für den Frühling ist urban Fantasie vom Feinsten:

In der Schorfheide wird ein übel zugerichteter Toter entdeckt. Kurze Zeit später wird in Berlin Köpenick die Leiche eines ehemaligen KGB-Generals aufgefunden. Zwischen den beiden Toten scheint eine „mehlige“ Verbind31e47BA8D9L._SX311_BO1,204,203,200_ung zu bestehen, es werden bei der Obduktion Reste einer ausländischen Mehlmischung an beiden Toten gefunden.
Manchmal ist es egal, ob ein erzählter Sachverhalt tatsächlich der Wahrheit entspricht, oder auch nicht. Im vorliegenden Krimi wird ein Agent des BND der Kripo als Verbindungsbeamter ins Innenministerium zugeteilt. Ob der BND Agent nun im wahren Leben mit einer solchen Funktion betraut würde oder auch nicht, spielt keine Rolle, weil der Autor diesen Sachverhalt einfach glaubhaft erzählt. Der Agent hat eine Kripobeamtin aus Eberswalde an seiner Seite, die nicht nur rasant Autofahren kann, sondern die dem Agenten auch den Kopf verdreht. Neben dem BND-Agenten Andreas Witzler gibt es jede Menge kauzige Figuren, deren Vorleben aus DDR Zeiten anekdotisch in den Plot eingeflochten sind. Das ist erheiternd, erzählt nebenher etwas über die Gepflogenheiten in der DDR und kommt ohne Moralkeule daher. Der Hauptakteur ist jedoch die Uckermark.

Der Autor hat die Liebe zu diesem Landstrich in das Buch gepackt – zumindest liest es sich so. Ich bin sicher, dass es das eine oder andere erwähnte Lokal gibt, oder mindestens als Vorlage gedient hat. Bei der Aufklärung der Morde stoßen Witzler und Mila auf kriminelle Strukturen, deren Wurzeln bis nach Afghanistan reichen. Das ist gut erzählt und ebenso wie die Auflösung, in sich stimmig und glaubhaft.

Fazit: „Der Uckerrusse“ von Max Victor ist ein solider Krimi, dessen Plot gut gestrickt ist, der Spaß beim Lesen macht und das Interesse für die Uckermark wecken kann. Wer gern Krimis liest, die nicht in blutigen Gewaltorgien versinken, ist hier gut bedient.
Über den Autor Max Victor, ist bisher nur bekannt, dass es ein vielbeschäftigter Mann ist, der die meiste Zeit des Jahres durch die Welt gondelt. Ihr findet ihn jedoch auf facebook. www.facebook.com/Maxvictorautor/

 

Hier findet Ihr Sia: www.facebook.com/Autorin.SiaWolf

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