KETCH´UP 35 – die Pommes-Boutique

kemmi und uwe - ausschnitt

Michael Kemmet und Uwe Loewe vor dem Rohbau

Wenn man erfährt, dass eine neue „Imbiss-Bude“ eröffnet wird, so kratzt das im ersten Moment niemanden, denn die gibt´s ja in Berlin an jeder Ecke! Doch ganz anders sieht es aus, wenn jemand eine Pommes-Boutique eröffnet. In einer Boutique gibt es ja bekanntlich ausgesuchte schöne Dinge.
Und genau das haben die Inhaber Uwe Loewe und Michael Kemmet (besser bekannt unter “Kemmi“) getan. Die beiden eröffnen Anfang März in Tempelhof nicht einfach eine Imbiss-Bude sondern eine echte Pommes-Boutique. Als wir uns zu einem Interview vor Ort treffen, sind alle noch fleißig am Bauen. Schon jetzt ist jedoch gut erkennbar: die Pommes-Boutique „KETCH´UP 35“ grenzt sich äußerlich von einer herkömmlichen Currywurst-Bude ab. Uwe Loewe erzählt uns sehr bildhaft von der Idee einer Art „Tiroler Almhütte“ mit urgemütlichem Flair.

Mit viel Liebe zum Detailwird das Dach aus Bi berziegelsteinen gerade fertiggestellt. Die Pommes-Boutique besteht aus einer Holzbalken- Konstruktion, die schon vor Fertigstellung einen Gemütlichkeitsfaktor erkennen lassen. „Abgerundet wird das Konzept mit Interieur aus Baumstämmen und für uns zugeschnittene Baumscheiben“, erzählt Uwe. „Es wird geschützte Bereiche geben, die es bei jedem Wetter ermöglichen sich Spezialitäten des Hauses einzuverleiben.“ So viel Mühe kann sich nur lohnen, wenn das Konzept dahinter stimmt! Um erfolgreich in der heutigen Zeit eine Imbiss-Bude zu eröffnen bedarf es ganz sicher nicht nur eines guten  Standortes, sondern vielmehr benötigt man das gewisse Know-How, welches dahinter stecken sollte. Denn Currywurst ist nicht gleich Currywurst und Ketchup ist nicht gleich Ketchup! Doch da brauchen sich die Inhaber keine Sorgen zu machen. Michael Kemmet und seine Familie sind seit über 50 Jahren im „Currywurst-Geschäft“.

Der wohl bekannteste und beliebteste Imbiss aus der Historie der Familie Kemmet ist die Currywurst-Bude am Rathaus Neukölln gewesen. Von 1961 – 1991 gaben sich dort nicht nur die Neuköllner Prominenz aus Kultur, Politik und Kunst die Klinke in die Hand. Selbst der neue Standort von „Mutter Kemmet“, die sich mittlerweile seit 25 Jahren an der Ecke Alt-Buckow/Johannistaler Chaussee in Buckow befindet, zieht bis heute viele Freunde, Bekannte und „alte prominente Stammkunden“ aus allen Richtungen der StKetchup 3adt an.
Das Geheimnis sind die Currywurst und der selbstgekochte Ketchup. Traditionsgemäß stellt ein Fleischer die Currywurst nach einer alten bisher geheim gehaltenen Rezeptur her. Das Geheimnis liegt nicht nur an der Wurst, sondern auch der Darm bedarf einer ganz besonderen Herstellungs-Art.

Das wohl gehütete Geheimnis der Ketchup-Herstellung hat schon vielen Nachahmern Kopfzerbrechen bereitet“, erzählt uns Kemmi. Erst im letzten Jahr ist er vom Geschäftsführer des renommierten und bekannten „Feinkost Käfer“ beauftragt worden in München eine „echte Berliner Currywurst-Bude“ aufzubauen und sein Know-How mit einzubringen. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich die Münchner „Berliner Currywurst-Bude“ in Maxvorstadt zum beliebten und begehrten Treffpunkt von Currywurst-Liebhabern. Selbst
Sterneköche aus der Region kamen vorbei und kosteten nicht nur die Berliner Spezialität sondern versuchten das wohlgehütete Geheimnis des selbstgekochten Ketchups in Erfahrung zu bringen. Doch bis zum heutigen Tage hat es niemand geschafft, den Ketchup und die Currywurst der Familie Kemmet ebenbürtig nachzuahmen.
„Was ist denn so besonders an Deiner Currywurst und Deinem Ketchup, Kemmi?“, wollen wir in Erfahrung bringen. „Es muss eine Symbiose aus Currywurst und Ketchup entstehen. Höchste Qualität ist unser Geheimnis und seit über 50 Jahren der Schlüssel zum Erfolg. Du musst sie kosten, um zu verstehen!“

Ketchup 35 - headerUm das Konzept einer Pommes-Boutique ein echtes Alleinstellungsmerkmal zu setzen sind bei KETCH`UP 35 die angebotenen Speisen durchweg gut überlegte und ausgesuchte Spezialitäten.

Neben der  hausgemachten Currywurst mit sowie ohne Darm, bekommen die Besucher Fleisch-Spieße vom Bio-Fleischer, hausgemachte Bouletten sowie echte schlesische Krakauer und Prager Schinken. Die Riesenknacker kommt direkt aus dem Alpbachtal in Südtirol. Abgerundet wird das Konzept durch „Dicke Freunde“. Das sind Pommes, die nach original belgischem Vorbild zubereitet werden. Die dicken Kartoffelstäbchen werden doppelt gebacken und sind somit auch wesentlich knuspriger. Einen einzigartigen Biss und Geschmack bekommen sie durch den Teilerhalt der Schale. Natürlich gibt es die „Dicken Freunde“ auch ohne Schale. Ähnlich der bekannten Backkartoffel werden bei den Pommes mit Schale die dicken Stäbchen kross ausgebacken und geben mit den verschiedenen hausgemachten Dips einen tollen Kartoffelgeschmack. Für die Verarbeitung wird ausschließlich Wallnussöl verwendet, da dieses geruchlos ist und sich kein negativer Fettgeruch verbreitet. Natürlich gibt es passend dazu viele liebevoll selbst zubereitete verschiedene Pommes-Dips, wie klassisch „rot-weiß“ über Saucen wie Andalouse, Knoblauch-
Ketch’up, Ajoli oder einer Mango-Curry-Sauce. Auch Liebhaber der extra scharfen Habanero- oder warmer Käse-Sauce kommen auf ihren Geschmack. Die angebotenen Kartoffel- und Nudelsalate sind natürlich auch hausgemacht.

Kurz vor Redaktionsschluß teilte uns Uwe Loewe freudig mit: „Wir haben gerade eine Anfrage aus dem Ausland erhalten. KETCH´UP 35 möge doch ihren Ketchup in  Flaschen produzieren und nach Italien exportieren.“ Ein besseres Kompliment für so viel guten  Geschmack und bewährter Tradition gibt es wohl nicht!
Wir freuen uns auf die Eröffnung im Juni dieses Jahres und sind fest davon überzeugt, KETCH´UP 35 wird eine Bereicherung für alle Currywurst-Liebhaber im Süden Berlins werden! Geplant sind zudem mehrfach Veranstaltungen rund um die Pommes-Boutique.

Über facebook  könnt Ihr Euch auf dem Laufenden halten! Na, habt ihr schon Appetit bekommen?

KETCH´UP 35
Gradestraße 35
12347 Berlin – Tempelhof/Neukölln

 

Fotos: depositphotos

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