Jamie Lee Fenner – Junge Aufsteigerin

ggg

Jamie Lee Fenner ist gerade einmal 16 Jahre, schreibt Songs und produzierte ihre erste CD. Ihr Lieblingsinstrument ist die Gitarre und sie lebt in Mariendorf – natürlich noch bei Ihren Eltern! „Es sind alles Lieder, die ich geschrieben habe, als ich zwischen 12 und 15 Jahre alt war“ erzählt Jamie. Sie singt was sie erlebt und fühlt, so wie sie halt ist. Genauso heißt auch ihr erstes Album: WHO I AM!

Das Interview führte für uns liebenswerterweise Malizia,  17 Jahre. Die beiden trafen sich zu einem  Gespräch und plauderten ein wenig
miteinander:

Jamie und Malizia

Malizia: Gab es ein Ereignis was dich zum Singen gebracht hat? Wenn ich ehrlich bin, muss ich sagen, dass es kein direktes Ereignis gab, was mich zum Singen gebracht hat. Da ich Musik aber schon immer geliebt habe und mir auch schon als kleines Mädchen immer die CD‘s meiner Eltern mit angehört  und dazu gesungen oder getanzt habe, war ich seit meiner Kindheit ein sehr  musikinteressiertes Kind. Also meine Liebe zur Musik war halt immer schon da und das Singen gehörte dann irgendwann einfach zu meinen Hobbies.
Und wann hast du begonnen zu singen? Wie gesagt, ich habe schon seit ich geboren bin etwas mit Musik zu tun gehabt, aber so richtig Gesangs- und Gitarrenunterricht habe ich erst mit 12 angefangen zu nehmen, wobei der Gesangsunterricht dort eher so  nebenbei war und mir nicht wirklich viel gebracht hat. „Professioneller“ mit Gesangsunterricht habe ich dann mit ungefähr 13 begonnen. Meine ersten Lieder kamen dann auch eigentlich sofort als ich mit dem Gitarrenunterricht begonnen habe. Mein erstes Lied, mit dem Titel „Who I am“ habe ich in der 7. Klasse im Biologieunterricht geschrieben. Ich kam dazu weil meine Freundin, mit der ich damals in einer kleinen Schülerband gespielt habe, mir einen Song gezeigt hat, den sie selbst geschrieben hatte. Ich war total begeistert
und entwickelte eigenes Interesse Songtexte zu schreiben. Keine zwei Minuten später hab ich dann auch schon begonnen. Und genau dieser Songtext, ist mein erstes Lied, welches ich aufgenommen habe, „Who I am“.

Jamie Lee Fenner & Band – Foto: Torsten Goltz Photography – www.torstengoltz.de

Was waren deine größten Erfolge? Also ich weiß nicht genau ob man das als Erfolg bezeichnen kann, aber was mich auf jeden Fall total glücklich und auch ein kleines bisschen stolz macht, ist die Produktion meines ersten Albums, welches im Frühjahr dieses Jahres fertig geworden ist. Ich hatte einfach ein riesen Glück und einen  tollen Produzenten, Marcus Gorstein, kennengelernt zu haben. Er ist ein Mensch, der an mich glaubt und mir den notwendigen Halt gibt meinen Traum eines eigenen Albums auch zu verwirklichen. Ich bin ihm dafür unendlich dankbar.

Hast du ein Vorbild? Also meine großen Vorbilder sind auf jeden Fall die Beatles, vor allem Paul McCartney, aber wer mich am  meisten geprägt und auch mein Leben mit seiner Musik stark beeinflusst hat ist Bruce Springsteen. Ich vergöttere diesen Mann. Einer meiner größten Träume wäre es einmal mit ihm singen zu dürfen. Dann wäre ich glaube ich für den Rest meines Lebens wunschlos glücklich.

Was hast du nach der Schule vor? Hast du an etwas Musikalisches gedacht oder eher an ein Studium und musikalisch nebenbei weiterzumachen? Nach der Schule habe ich auf jeden Fall realistische Pläne. Ich sehe das alles, was ich mit der Musik mache sowieso total realistisch. Ich hoffe natürlich irgendwann mit meiner Musik Geld verdienen zu können und somit von ihr leben zu können. Aber ich weiß, dass das einfach mit sehr viel Glück zu tun hat und auf jeden Fall eher unwahrscheinlich als wahrscheinlich ist. Trotzdem wäre es natürlich mein größter Wunsch. Aber nach der Schule werde ich anfangen zu studieren. Nicht Musik allein, das ist glaube ich nicht das richtige für mich. So viel Theorie und strenge Regeln, das mag ich nicht so, aber ich würde sehr gerne Musik mit etwas verbinden. Zum Beispiel Medien oder Journalismus. Aber was für mich fest steht ist, dass ich die Musik in meiner Freizeit immer weiter machen werde.
Wann habt ihr angefangen gemeinsam mit einer Band Musik zu machen? Also ich hatte seit der 7. Klasse mehrere Schulbands, mit denen ich bis Ende letzten Jahres auch noch zusammen gespielt habe, aber meine jetzige und hoffentlich bestehende Band existiert, so wie sie ist, erst seit dem mein Album draußen ist. Drei von ihnen haben davor schon an meinem Album mitgeholfen, und zwar meine beiden Gitarristen Adrian Dehn und Ian Moya und mein Produzent, der in der Band für die Percussionen zuständig ist, bei dem Album aber multiinstrumental mitgewirkt hat.
Wie habt ihr euch zusammengefunden? Wir haben uns durch Kontakte, die mein Produzent hatte zusammengefunden und uns auf Anhieb alle super verstanden. Ich liebe jeden einzelnen von meiner Band. Wir sind alle total unterschiedliche Typen, aber passen trotzdem auf komische Art und Weise perfekt zusammen. Meine Band besteht jetzt aus meiner Bassistin Antonia Sladek, meinem Pianisten Arivd Nestler und wie schon genannt meinen  Gitarristen Adrian Dehn und Ian Moya, sowie meinem Produzenten Marcus Gorstein. Ich selber bin zum größten Teil einfach nur Sängerin und Songwriterin, spiele aber ab und zu auch mit Gitarre.

Hat eure Band einen Namen? Also einen Namen nicht direkt. Wir treten unter dem „Namen“ „Jamie Lee Fenner & Band“ auf.

Wie oft probt ihr? Wir proben immer dann, wenn wir wissen es steht ein Auftritt an. Dann proben wir meistens 3-4 mal davor, dafür aber auch den ganzen Tag. Feste Probetermine pro Woche oder Monat haben wir in dem Sinne nicht.

Wer schreibt die Texte? Persönliche oder generelle Texte? Die Texte, wie auch Akkorde und Melodie habe alle ich selbst geschrieben. Meine Texte sind alle sehr persönlich und erzählen im gewissen Sinne meine Geschichte der letzten vier Jahre. Einen Text, der nicht persönlich ist habe ich bis jetzt noch nicht geschrieben und ich glaube, das könnte ich auch gar nicht so richtig, denn ich schreibe immer wenn mich etwas persönlich beschäftigt, es mir schlecht oder sehr gut geht. So entstehen meine Lieder. Ich weiß nicht, ob ich ein Auftragssongwriter sein könnte. Ich bin natürlich nicht komplett abgeneigt so etwas zu tun, aber ich kann mich einfach besser in einen Song hinein fühlen, wenn ich den Schmerz oder die Freude, die ich in diesem Lied verarbeite auch selber fühle.

Wie siehst du deine Band und dich in der Zukunft? Das habe ich ja zum Teil schon beantwortet, dass ich realistisch bin. Aber wie gesagt, wäre mein Traum natürlich mit meiner Band irgendwann vor tausenden von Menschen in einem großen Stadion auftreten zu können, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg und ob ich den schaffe,  ist natürlich unklar und deswegen liegen solche Träume für mich noch in weiter Ferne. Aber mit meiner Band werde ich auf jeden Fall immer weitermachen und auch wenn es nur zum Spaß ist, werde ich die Musik nie aufgeben!

Vielen Dank an Jamie und Malizia für die Zeit, die Ihr Euch beide genommen habt!

www.facebook.com/jamieleefennermusic
www.youtube.com/user/XxthekeytomyheartxX

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