Importfahrzeuge: Worauf muss man achten, damit sich der Kauf lohnt?

Viele Autos sind im Ausland deutlich günstiger. Die Import-Szene boomt und beweist, dass Deutschland nicht nur ausliefern kann. Doch bei der Kalkulation eines Import-Fahrzeugs müssen einige Dinge beachtet werden, damit der Kauf sich auch lohnt.

Durchrechnen: Kaufpreis plus Summe X

Neulich war es wieder so weit: Der Osterverkehr sorgte für verstopfte Straßen in und um Berlin. Das wird in Zukunft auch so bleiben, denn Berlin wächst weiter, gleichzeitig steigt auch die Zahl der Autos. Import-Fahrzeuge tragen ihren Teil dazu bei. Bei ihnen kommen jedoch einige Posten zum Kaufpreis hinzu: Transport, Zoll und TÜV-Abnahme.
Außerdem muss man bedenken, dass eine eventuelle Reklamation sehr umständlich und aufwändig sein kann, falls das Auto vorher nicht begutachtet wurde und in einem ganz anderen Zustand als erwartet geliefert wird. Immerhin: Transportdienste wie Kroschke kümmern sich um die Überführung des Fahrzeugs, geliefert wird direkt vor die Haustür.

Autos aus den USA im Trend

Besonders beliebt sind Fahrzeugkäufe in Übersee. Die Verkaufssteuer liegt je nach US-Bundesstaat zwischen 2 und 9 Prozent, diese entfallen jedoch für den Käufer, wenn das Auto direkt nach Deutschland ausgeführt wird. Bei der Einfuhr nach Deutschland fallen jedoch 10 Prozent Zollkosten sowie die üblichen 19 Prozent Mehrwertsteuer an. Bedeutet: Der Import aus den USA lohnt nur dann, wenn der Kaufpreis ganz deutlich niedriger ist als hierzulande.

Hohe Zusatzkosten und Papierkram bedenken

Rechnet man alle Gebühren inklusive Transport mit ein, werden aus etwa 13.000 Euro schnell 19.000 Euro. Dazu kommen Formalitäten und rechtliche Aspekte: Das Auto benötigt ein deutsches Datenblatt, das es in jedem Fall gibt, falls das Modell schon in Deutschland zugelassen wurde. Deutsche und europäische Fabrikate sind somit kein Problem, schwieriger könnte es allerdings bei exotischen Fahrzeugen aus den USA werden. Hier bietet es sich an, direkt einen Dienstleister mit sämtlichen Formalitäten zu beauftragen, da sie über die nötige Erfahrung verfügen.

Welche Marken lohnen sich besonders?

Beim Blick auf den US-Markt zeigt sich, dass die echten Schnäppchen vor allem von der Marke abhängen. Aus strategischen Gründen hat etwa VW eine Preis-Offensive in den USA gestartet. SO gibt es den Jetta in den USA ab 14.000 Euro, in Deutschland beginnt er bei 21.000 Euro – Steuer in beiden Preisen schon eingerechnet. Je nach Transportdienst kann sich der Import also durchaus lohnen. Ein weiterer Punkt: Listenpreise können in den USA stärker runtergehandelt werden als hierzulande, dort ergibt sich also weiteres Sparpotenzial.

Bild: © Hemera Technologies/PhotoObjects.net/Thinkstock

1 Antwort zu "Importfahrzeuge: Worauf muss man achten, damit sich der Kauf lohnt?"

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    Julia Schlüssel 30. Mai 2014 (15:32)

    Also das Auto importieren ist schon ziemlich umständlich, wenn man den Auto Transport und die Fahrzeug Überführung vom Import Fahrzeug selbst organisieren muss. So eine Auto Spedition die den ganzen PKW Transport übernimmt wäre da schon hilfreich, auch wenn das dann wieder teuerer wird mit den Fahrzeugtransport und allem drum und dran. (:

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