im Interview mit Nora Tschirner zum Film „Alles ist Liebe“

Nora Tschirner im Interview: “Alles ist Liebe“ mit Tina Ellen Ciftci von GATC!

 

Nora Tschirner ist mir zum ersten Mal in der Serie „Sternenfänger“ aufgefallen und es stellte sich bei mir sofort der Verdacht ein, dass man dieses Gesicht noch oft zu sehen bekommen würde. Spätestens seit ihr an der Seite von Til Schweiger in „Keinohrhasen“ der Durchbruch gelang, zählt sie zur A-Liga unter den deutschen Schauspielern.

In ihren Filmrollen spielt sie oft die vorlaute, bodenständige Brünette mit der rauen Schale und dem weichen Kern, die sich ein bisschen wie Donald Duck durch die Hürden des Alltags und in die Herzen ihrer Filmpartner katapultiert.

Nun treffe ich die Schauspielerin zum Interview im Soho House, anlässlich des Weihnachtsfilms „Alles ist Liebe“, der am 4. Dezember in den deutschen Kinos startet. Nora Tschirner spielt in dem Streifen an der Seite von nicht weniger bekannten Kollegen wie Heike Makatsch, Wotan Wilke Möhring, Christian Ulmen, Elmar Wepper und Fahri Yardim.

Was hat dich an der Rolle der „Kiki“ und dem Film „Alles ist Liebe“ gereizt?ALLES IST LIEBE_Hauptplakat

Der Regisseur Markus Goller, ich finde ihn einfach toll und wollte schon länger mit ihm drehen, nun bot sich die Gelegenheit. Außerdem liebe ich Weihnachten und alles was damit zu tun hat, ich bin ein Weihnachtsmensch.

Deine Filmrolle „Kiki“ muss als Geschenk verkleidet Promotion machen. Wie hast du dich in dieser Verkleidung gefühlt?

Ich fand das eigentlich sehr angenehm. Es ist warm in dem Geschenkpaket, da es innen gefüttert ist. Das Beste ist, dass man völlig anonym bleibt. Ich habe früher mal für kurze Zeit Umfragen auf der Straße gemacht, das fand ich sehr unangenehm, weil man den Leuten auf den Wecker gehen muss, ohne dabei eine Anonymität zu bewahren. Einen Job zu machen, bei dem man verkleidet ist, klingt doch super.

Kiki hat in ihrer Geschenkverkleidung im Film keine Zeit auf die Toilette zu gehen und kann es dann nicht mehr halten. Wie peinlich war dir diese Szene?

Gar nicht. Was es Besseres als in so einem Kostüm solche eine Szene zu spielen und das vor versammelter Mannschaft? Wir haben uns alle totgelacht, es gibt schlimmere Arbeitstage.

Triffst du auch manchmal humorlose Kollegen?

Ich werde jetzt natürlich keine Namen nennen aber ja klar, ich treffe auch in meiner Branche auf humorlose Menschen. Es gibt Personen die sind völlig humorfrei aber leben glücklich damit. Wirklich leid tun mir aber die Personen, die keinen Humor haben und dabei noch unglücklich sind.

v.l. Tina Ellen Ciftci mit Nora Tschirner
copyright – Fotograf Ryan Ahern

Im Film geht es zur Weihnachtszeit oft hektisch zu, wie feierst du Weihnachten?

Zu Weihnachten mag ich es besinnlich, ruhig und klassisch, ich verbringe Weihnachten und diese Zeit mit der Familie und Freunden. Wenn man nur durch die Gegend hetzt, kann man das überhaupt nicht genießen, deshalb vermeide ich Stress. Ich liebe auch die ganzen Gerüche an Weihnachten, Singen unter dem Weihnachtsbaum und Plätzchen backen, alles was dazu gehört.

Was für Plätzchen magst du?

Da bevorzuge ich die schlichteren Fabrikate, ich finde zu viele Gewürze können den Geschmack auch verderben. Was ich aber sehr gerne mag ist Zimt.

Im Film geht es turbulent zu in der Adventszeit, Beziehungskrisen, Liebeskummer..hast du das selbst auch schon erlebt?

Bei mir selbst noch nicht direkt aber im Umfeld-klar. Weihnachten ist eine Zeit in der man sehr eng zusammenrückt. Da kann es dann durchaus mal explosiv werden und zum Streit kommen. Ein Pferd, ein Hund und andere Tiere. Leider habe ich gar nichts davon bekommen. (Anmerk. d. Redaktion: Nora Tschirner erzählt später, dass sie gegen Tierhaare allergisch ist). Außerdem wollte ich unbedingt eine Barbie. Meine Eltern waren aber dagegen da sie nicht wollten dass mein Frauenbild so geprägt wird und ich habe nie eine bekommen. Es hat vielleicht etwas genützt, mein Frauenbild ist tatsächlich eher unbarbarisch.

Dein Filmpartner kommt auf einem Pferd unter dein Fenster geritten, um Kiki zurück zu gewinnen? Was muss ein Mann tun um dich zu erobern?

Das kann ich so konkret nicht sagen, aber definitiv dass es beispielsweise eher falsch wäre, ein Flugzeug mit einem Schriftzug und meinem Namen drauf am Himmel kreisen zu lassen. Es muss zur Situation passen. Viel wichtiger als die Aktion ist der Wille und wieviel Mut dahinter steckt. Im Film betreibt Jan großen Aufwand und war offenbar sehr aufmerksam im Vorfeld, das ist natürlich schon rührend.

 

tina ellen ciftci - glamour and the city

Chefredakteurin von GATC – Tina Ellen Ciftci

 

 

 

 

Vielen Dank an GATC,Tina Ellen Ciftci für das Interview!

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