„Ich will direkt helfen, ohne großen Aufwand!“

Gabi Decker war zu Besuch beim Weißgerber Lesezirkel, um mit Geschäftsführerin und Inhaberin Ute  Weißgerber-Knop eine Zusammenarbeit zwischen dem Lesezirkel und ihrer Stiftung auszuarbeiten. Da haben wir es uns nicht nehmen lassen und sie gleich zu uns in die CLIQUE- Redaktion eingeladen. Sie sagte auch spontan zu und so fingen wir bei Kaffee und Naschereien an zu plaudern. Erst einmal ein bisschen Klatsch und Tratsch, Mädels halt. Aber dann wollten wir ja doch wissen, wie es ihr jetzt geht und was sie so umtreibt. Unser Stichwort #wasduwillst

Gabi Decker hat ja einige Karrieren: Radiomoderatorin, Gag-Schreiberin u.a. für Mike Krüger und Dieter Hallervorden. Es folgten Bühnenprogramme und diverse TV Auftritte. Wir sprachen gleich über den erfolgreichen Sonntagnachmittag, 7 Jahre bei „Blond am Freitag“ und berichteten über unser Interview mit Ralph Morgenstern, welches wir ja in der letzten Ausgabe veröffentlicht hatten.

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Und was ist gerade aktuell bei Dir los, Gabi? Die letzten 2 Jahre ist sie etwas kürzer getreten. Sie hat viel Energie in ihre Stiftung gesteckt. Die Gabi-Decker-Stiftung. Die Intension der Stiftung ist Hilfe für Senioren in Berlin und Umgebung zu ermöglichen. Die Stiftung unterstützt durch Sachspenden, deren Ziel es sein soll, das Leben älterer Menschen im Bedarfsfall zu erleichtern und ihnen das Gefühl zu geben, dass sie nicht vergessen werden. Speziell auf Hilfe angewiesen sind ältere Menschen, wenn sie von Armut oder Krankheit betroffen sind. Hier soll schnell und unkompliziert geholfen werden. Gabi Decker hat sich mittlerweile ein großes Netzwerk geschaffen, welches sie dabei unterstützt. Sie hilft mit Sachspenden, wie beispielsweise ein neues seniorengerechtes Bett oder einen neuen Fernseher oder Kleinigkeiten, wie einer Kaffeemaschine oder einem Toaster. Der Vorteil ihrer Stiftung, das Ganze funktioniert ohne das komplizierte Ausfüllen von Anträgen und das Warten auf die Genehmigung vom Amt.

Gabi Decker nimmt kein Blatt vor den Mund. Wir lernen sie als eine sehr offene und herzliche Frau kennen, die ganz locker und ohne „Befindlichkeiten“ mit uns beim Kaffee sitzt und über ihre Pläne redet. Schon als Kind wäre sie ein Helferlein gewesen. Es ist nicht nur eine Herzensgeschichte, es ist auch ihr Herzenswunsch, dass ihre Stiftung und ihre Charity Projekte gut laufen und sich durch Mundpropaganda durch gezielte Unterstützung weiterentwickeln. So freut sie sich, wenn Firmen zum Jubiläum auf Geschenke verzichten und stattdessen auf ihre Stiftung hinweisen. Sie bekommt nicht nur Geldspenden. Gerne nimmt sie auch Sach- oder auch Zeitspenden entgegen, die sie dann in ihre Projekte investieren kann.

Was kann Dir denn jetzt am schnellsten und besten helfen? Im Moment suche ich dringend ein Lager für die Spenden, die ich erhalte oder irgendwo abhole und einlagern muss. Es muss natürlich warm und trocken sein, gut zugänglich und m

öglichst in Charlottenburg liegen. Die großen Storehäuser bringen da wenig – zu teuer, zu verschachtelt und meist zu klein. Also, hier ein Aufruf: Wer kann einen Lagerraum von ca. 30 qm in Charlottenburg/Wilmersdorf zur Verfügung stellen? (Anruf bei uns in der Redaktion und wir leiten es weiter an Gabi oder direkt an die Gabi-Decker-Stiftung wenden.)

Als Buchautorin bist du auch unterwegs, haben wir entdeckt. Ja, mein Buch „Lassen Sie mich durch, mein Mann ist Arzt“ ist ein heiterer Dialog zwischen Jens Westerbeck und mir. Wir beleuchten die vielen neuen „Berufsfelder“ die es zu „meiner Zeit“ einfach nicht gegeben hat, wie Schmuckdesignerinnen, Spielerfrauen oder Aura-Fotografinnen. Sehr komisch! Das können wir bestätigen, wirklich sehr lustig und dabei erstaunlich hintergründig!

Am Schluss kommen wir noch einmal auf die Stiftung zurück, da uns natürlich auch interessiert, ob sie überhaupt auch einmal Feedback bekommt, wenn sie jemandem helfen konnte. „Feedback kommt eigentlich eher selten. Hier und da ruft mal jemand durch und meldet sich von selbst. Aber den meisten ist es eh schon peinlich, diese Hilfe in Anspruch zu nehmen, also fragen wir auch nicht extra noch einmal nach. Man muss sich abgrenzen können und das Ziel im Auge behalten. Sicher bleibt auch hier das eine oder andere Schicksal etwas länger haften, aber da muss man durch.“

Wer mehr über die Gabi-Decker-Stiftung erfahren möchte oder ältere Menschen kennt, die Hilfe benötigen, wendet sich direkt an die Stiftung. Und übrigens, egal ob gesund, gebrechlich, einsam, verheiratet oder verwitwet – in nachweislich lange Zeit anhaltend finanzieller Notsituationen, die das Leben schwer beeinträchtigen, ist die Stiftung für Hilfe offen.

Mehr Info:
www.gabi-decker-stiftung.de
www.gabidecker.de
https://www.facebook.com/gabi.decker.14

 

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