Hier gärtnern Generationen

Es war Dirk Winterfeld der mir einen kleinen Flyer zusteckte und meinte, schau mal, das ist doch ein ganz interessantes und schönes Projekt. Ein interkultureller Generationengarten.

Er befindet sich in Lichtenrade ganz nah dem Lichtenrader Wäldchen. Neu ist diese Idee nicht, dennoch bei vielen noch sehr unbekannt. Nach dem Vorbild der New Yorker Communitiy Gardens existieren mittlerweile 19 Gärten dieser Art in Berlin und Brandenburg Es sind städtische Brachen und freie Flächen für die Bewohner der Stadt die gemeinschaftlich nutzbar sind. Besonders schön sind diese Flächen für Menschen, die in der Stadt leben und ein wenig Natur von der Saat bis zur Ernte mitgestalten oder einfach nur genießen wollen. Menschen jeden Alters und jeder Herkunft können hier gärtnern, spielen, feiern oder einfach nur Beisammensein und miteinander kommunizieren.

Das Grundstück in der Blohmstr. 71-73 hat eine Fläche von 5000 m2 und wurde im letzten Jahr vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg zur Verfügung gestellt. Noch ist viel zu tun auf dem Gelände. Das Grundstück muss noch mit Wasser und Strom versorgt werden. Vielleicht wäre ja ein Brunnen eine tolle Idee?! Geplant sind auch ein Gemeinschaftsplatz mit Grill und Lehmofen, ein Kinderspielplatz mit Sandspielfläche, Pumpe und Wasserlauf, eine Schaukel, Rutsche und Wippe für die Kinder. Auch ein Jugend- freizeitbereich mit Basketballplatz und wetterfester Tischtennisplatte und das Anlegen einer Ruheinsel mit Springbrunnen sollen noch umgesetzt werden.

Die Idee eines großen Gemeinschaftshauses aus Stroh rundet das Projekt ab, welches derzeit in der Planung ist. Die kleinen und großen Gärtnerinnen und Gärtner können schon jetzt eine Fläche von 4×5 m2 für einen monatlichen Obolus von 10,00 Euro bebauen. Einige Beete sind schon vergeben. Ungefähr 40 Beete werden auf der Fläche bereitgestellt. Keine Sorge braucht man haben, wenn man sich mit dem Thema „Gärtnern“ nicht so gut auskennt. Hier werden Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten direkt weiter gegeben. Familien mit Migrationshintergrund sowie engagierte Gartenliebhaber werden dort gemeinsam eine ökologisch orientierte Natur-Oase schaffen.

Ein gemeinschaftliches Projekt erfordert natürlich auch gemeinschaftliches Handeln. Wer hier Ideen hat wie geholfen werden kann, selbst helfen möchte oder ein Beet bewirtschaften will oder einfach mal vorbeischauen möchte, findet nachstehend die Kontaktdaten:
Hinrich Scheffen, Handy 0163-4146205 und Heidi Simbritzki unter Telefon und Fax 75503146, Email buero [at] nusz [dot] de,

Das Projekt ist ein Gemeinschaftsprojekt der Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark!“ und dem Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum in der ufaFabrik e.V. Homepage www.nusz.de

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