Fortbildung wichtig wie nie

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Weiterbildung ist heutzutage ein Muss in der hart umkämpften Arbeitswelt, Fernschulen fallen dabei einer immer größeren Bedeutung zu. Alle Altersschichten bilden sich fort und nutzen die vielfältigen Angebote – und wir Berliner sind sogar Spitzenreiter.

Wissbegierig sind wir, ja, das kann man nicht abstreiten. Und klischeehaft, aber durchaus zutreffend, reiht sich auch die ständig erforderliche Fortbildung in die Vorurteile über die Deutschen ein. Niemals ruhen, immer lernen, dauerhafter Stress – diese Assoziationen sind allerdings schon längst nicht mehr aktuell, wenn es um das Thema Fernstudium und Fernschule geht.

Viele Anbieter, ein Ziel

In Deutschland ist mittlerweile eine Vielzahl von Anbieter auf dem Markt, wodurch allerlei unterschiedliche Fachrichtungen angeboten werden. Ein übergeordnetes Ziel ist dabei, Arbeitnehmern eine Fortbildung neben dem Berufsalltag zu ermöglichen. An den Fernhochschulen, etwa bei der Studiengemeinschaft Darmstadt, können aus allen möglichen Bereichen wie Technik, Wirtschaft oder Sprachen Studiengänge belegt werden. Außerdem können auch Schulabschlüsse nachgeholt werden.

Vorreiter Berlin

Alle Altersschichten ab 18 Jahren bilden sich fort, was in der Arbeitswelt extrem wichtig ist. Will man nicht von gestern sein, muss man sich auf den heutigen Stand bringen. Studieren neben dem Beruf bringt neben dem Informationsgehalt noch weitere Vorteile. Durch die Eigeninitiative sieht der Vorgesetzte, dass der Arbeitnehmer gewillt ist, sich fortzubilden, was auch in den nächsten Gehaltsverhandlungen ein Ass im Ärmel ist. In der Altersgruppe zwischen 25 und 34 sind die Berliner sogar die aktivsten Lerner der Bundesrepublik: 24,5 Prozent der Fernstudenten in unserer Stadt befinden sich in diesem Alter, sie bilden sich also schon früh weiter.

Kleine Unis, große Wirkung

Durch die Möglichkeiten des Internets können so auch kleine Fachhochschulen eine große Anzahl an Lernwillige auf der ganzen Welt erreichen. Die FH Potsdam etwa konnte sich durch den Kurs „The Future of Storytelling“ einen Namen machen: 50.000 Teilnehmer haben sich eingeschrieben. Enorm, besonders in der Hinsicht, dass die Fachhochschule normalerweise rund 3.500 Studenten beherbergt.

Wie entscheide ich mich für die richtige Fernuni?

Da heutzutage eine Vielzahl an Fernschulen ihr Angebot auf den Markt bringen, hat der Lernwillige die Qual der Wahl. Anhand folgender Punkte erkennt man die besten Angebote, damit das Studium ein Erfolg wird:

  • Die Beratung muss hochwertig sein
  • Die Abschlüsse müssen anerkannt werden
  • Es muss eine Zulassung der staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) vorliegen
  • Die Gebühren sollten nicht während der Studienzeit angehoben werden
  • Der Lernstoff muss sich gut und portionsweise in den Berufsalltag integrieren lassen
  • Familien sollten in der Präsenzzeit unterstützt werden (etwa durch eine professionelle Kinderbetreuung)

Sind alle diese Punkte erfüllt, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen mit der Fortbildung. Männer und Frauen, Normalos und Models, Arbeitnehmer und Arbeitgeber – ein jeder sollte sich regelmäßig auf den neuesten Stand bringen. Denn wer rastet, der rostet.

Bild: © Jeffrey Hamilton/Photodisc/Thinkstock

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