Exotische Alternative zur Blume: der Kaktus

Wer würde sich nicht über eine kleine Aufmerksamkeit in Form von Blumen freuen. Ohne, dass es einen bestimmten Anlass gibt einen Strauß Rosen vorfinden – ein Traum. Aber wieso müssen es eigentlich immer Blumen sein? Die Pflanzenwelt ist so viel vielfältiger als Tulpen und Rosen oft scheinen. Wir stellen vor: der Kaktus.

Geschenk Nummer 1

Sie bleiben das beliebteste Geschenk unter den Deutschen: 76,6 Prozent schenkten ihrem Liebsten zum Valentinstag Blumen. Es ist ja auch recht einfach, denn in den Blumenladen gehen, den schönsten Strauß aussuchen und bezahlen ist nicht sehr zeitintensiv. Oder noch einfacher mit einem Blumen Versand: Lieblingsblumen auswählen, Adresse eingeben – fertig. Jeder freut sich über Blumen, gerade zum Muttertag oder Geburtstag. Aber auch der Kaktus ist spannend.

Der Kaktus

Heart Shape Cactus as a gift for Valentine's Day.

4 Dinge, die du garantiert noch nicht über Kakteen wusstest

  • Sie schmecken lecker! Richtig gehört, denn die orangeroten Früchte des Feigenkaktus bekommt man in jedem Feinkostladen. Aber auch die äußere Schicht des Kaktus, die grünen Blätter, sind zwar säuerlich, aber essbar (zum Beispiel in einem Kaktusblätter-Salat.
  • Sie haben eine berauschende Wirkung. Schon vor 3000 Jahren kauten die Ureinwohner Amerikas auf den Stücken der Pflanzen herum. Und tatsächlich: Die Kakteen enthalten Meskalin, ein psychedelisch und halluzinogen wirksames Alkaloid. In Amerika sowie in Deutschland ist es heute verboten.
  • Die Stacheln sind Dornen. Früher hatte der Kaktus noch echte Blätter, bis diese sich revolutionsbedingt zu Dornen entwickelten.
  • Die Dornen sind lebenswichtig für den Kaktus. Denn sie reflektieren das Sonnenlicht und schützen die Pflanze vor Sonnenbrand. In kalten Nächten jedoch halten sie die Kälte ab.

Unliebsame Bedeutung

„Mein kleiner grüner Kaktus, steht draußen am Balkon…“, wer diesen deutschen Schlager im Kopf hat, der weiß, dass dem Kaktus eine negative Bedeutung zugewiesen wird: „und der sticht, sticht, sticht“. Dass der Kaktus Dornen hat, ist nicht zu widerlegen und doch sind andere Bedeutungen, die dem Wüstengewächs zugewiesen werden, unfair. Demnach gilt er als Symbol für Egoismus und Dickköpfigkeit und ist für die meisten als Geschenk undenkbar. Doch es wendet sich zum Positiven: Heute steht der Kaktus oft für Individualität und Ausdauer.

Die richtige Pflege

Standort

Direkte Sonneneinstrahlung vertragen die Wüstengewächse gut, weswegen der Platz auf der Fensterbank für einen Kaktus optimal ist. Im Sommer darf der Kaktus auch gerne vor die Tür oder auf den Balkon. Auch in einem Gewächshaus wie im Botanischen Garten gedeiht der Kaktus gut.Achtung: Es muss darauf geachtet werden, dass der Kaktus stets gleichmäßiger Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, da er sonst asymmetrisch wächst.

Bewässerung

Manch einer mag denken, dass der Kaktus das perfekte Geschenk für alle Gießmuffel wäre, aber auch er muss regelmäßig gewässert werden! Vor allem in der Wachstums- und Blütezeit im Frühling und Sommer trocknet der Kaktus ansonsten schnell aus. Jedoch handelt es sich um relativ große Abstände zwischen den einzelnen Gießvorgängen, da der Kaktus viel Wasser speichern kann. Spätestens, wenn das Substrat ausgetrocknet ist, sollte aber wieder gegossen werden. Staunässe ist zu vermeiden.

Bild 1: © istock.com/ZeynepOzy
Bild 2: © istock.com/bubutu-

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