Exclusiv – Im Gespräch mit AQUANARIO

Favourit 1 - Tusch, Wuscher, Stephan im Okeh

v.l. Anita Tusch, Michael Wuscher (GF von Aqanario) sowie Vertriebsleiter Marc Stephan ( das Foto hat für uns spontan Hardy Döbelin gemacht)

 

 

Das sind diese Momente, die ich so liebe. Die spontanen, die unerwarteten, die eigentlich unmöglichen – die mit denen Du niemals rechnest! Zufällig treffe ich im Restaurant OKEH in der Pariser Str. den Chef von Europas größtem mobilen Wasserspektakel – Aquanario®.

Er sitzt mit einem Gast, den ich kenne dort. Marc Stephan, seit kurzem Vertriebsleiter dieses sinnlichen Zusammenspiels von Wasser, Feuer, Licht und Dunkelheit stellt mich vor. Wir kommen ins Gespräch und natürlich erzähle ich auch von unserem CLIQUE-Magazin. Wie ich erfahre, Michael Wuscher ist nicht einfach nur der Chef, er ist auch der Ideengeber von Aquanario®. Das Format der CLIQUE gefällt ihm. Spontan fragt er, ob unsere Rückseite noch frei ist. Sie ist! Wow, ich kann es kaum glauben. Aquanario® hat große Medienpartner, wie z.B. RTL , Bild, airberlin sowie die Berliner Morgenpost an Bord, dagegen sind wir wahrscheinlich nicht mal ein kleiner Husten. Doch die Idee hinter unserem Magazin überzeugt ihn. Ich wage mich kaum zu fragen und tue es trotzdem: Bekomme ich von Dir auch ein Interview, Michael? Er zögert und erklärt, dass er keine Zeitungsinterviews gibt. „Hmm, schade, denke ich und akzeptiere. Doch der Abend sollte anders enden.

aquanario - aventpro 08
Es ist ein schöner Abend, es wird viel gelacht, gemeinsam gegessen, lustige Anekdoten erzählt und dann, frage ich noch einmal mit Unterstützung von Marc „Willst Du nicht doch?“ Er grinst, „na gut, was möchtest Du denn wissen?“ Ich kann es gar nicht glauben, bin von einer Minute zur anderen stolz wie Bolle und hätte ihn am Liebsten umarmt. Die schönsten Geschichten, entstehen  durch einen Moment! Nun bringe ich Euch den Rest des Abends einfach mal hier zu Papier!

Wasser ist ein Element der Veränderung, denn es hat unheimlich viele Eigenschaften. Es kann schmelzen, sieden, durchdringen. Es kann verdrängen, umspielen, verändern aber auch fest, flüssig oder gasförmig sein. Es ist hart, kann aber auch sehr weich sein. Aquanario® hat das Element Wasser als Basis genommen – es mit Licht, Laser, Pyrotechnik und Sound ausgestattet – um uns zu faszinieren.

Michael, wie bist du auf die Idee von Aquanario® gekommen? Ich habe die Wasserspiele in Las Vegas im Bellagia gesehen, dort gastiert Cirque du Soleil mit einer Show. Inmitten von Downtown Burj Dubai können Gäste eines der weltbekanntesten Wasserspektakel – die Dubai Fountain – genießen. Warum gibt es so etwas nicht auch hier in unseren Gefilden – ohne erst eine lange Reise machen zu müssen. Wenn bei uns etwas annähernd stattfindet, dann ist es für geladene Gäste. Es müsste eine solche Veranstaltung für alle zugänglich geben.

Wie setzt man denn solche eine Idee um? Zuerst stellt sich natürlich die Frage, wie sich solch ein Projekt finanzieren sowie refinanzieren lässt. Was ist  realistisch, mit welchen Kosten ist zu rechnen. Wie kann die Produktion sowie das Marketing umgesetzt werden. Und vor allem, in welcher Stadt lässt sich diese Idee umsetzen.
Eure Weltpremiere war im letzten Jahr in Berlin, warum Berlin? Mittlerweile lebe ich seit 25 Jahren in Berlin. Berlin ist aus Veranstaltersicht eine schwierige Stadt. Aufgrund der Vielzahl von Darbietungen, die unsere Stadt bietet sind wir schon sehr verwöhnt. Unsere Devise war „Wer im schwierigsten Markt besteht, der hat Perspektiven“.

aquanario - aventpro 07

Spontan fällt mir ein zu fragen: Warum ist die Show nicht im Süden Berlins? Im Rahmen der Standortfindung war auch der Süden Berlins interessant mit dem Britzer Garten sowie dem Tempelhofer Feld. Letztendlich fiel dann jedoch die Entscheidung auf den Zentralen Festplatz am Kurt-Schumacher-Damm, beste lokale Bedingungen und ausgezeichnete Partner.
Wie lange hat es von der Idee bis zur ersten Veranstaltung gedauert? Wir haben 2 ½ Jahre benötigt.

Wie viele Menschen haben im letzten Jahr die Show gesehen und lief alles glatt? Im letzten Jahr haben über 45.000 Menschen unsere Show gesehen. Den größten Schrecken bekamen wir 3 Wochen vor Veranstaltungsbeginn, also zwei Wochen vor dem Aufbautermin. Wir bekamen behördenseitig die Empfehlung, die Veranstaltung abzusagen. Unser Laser könnte aus der Nähe zum Tower ein Problem für den Flugverkehr darstellen. Dieses Risiko wollten wir natürlich auf keinen Fall eingehen.  Sicherheit geht vor. Wir baten die Behörden um Genehmigung, den Vorgang mit dem Tegel-Tower abzustimmen und zu erproben. In gemeinsamer Arbeit und Abstimmung mit Tegel, wurde unter realem Einsatz des Laserlichtes geprobt, ob es zu Beeinträchtigungen für den Flugverkehr kommen könnte. Der Tegel-Tower meldete, dass weder die Laser noch die Show von ihrem Standpunkt aus, zu sehen sind. Das Problem war gelöst und die Behörden lenkten freundlicherweise auch entsprechend ein.

Und lief die Veranstaltung selbst reibungslos? Für unsere Technik war diese Veranstaltung eine große Herausforderung, kleinere Fehler und Probleme entstehen immer hinter der Bühne, der Zuschauer bekommt das gar nicht mit. Auch haben wir in diesem Jahr mehr Einweisungskräfte, bzw. Hostessen an Bord um einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen.


Wird es in diesem Jahr die gleiche Show geben? Nein, natürlich spielen wir in diesem Jahr eine neue Show. Noch mehr Technik und Bewegung erwarten den Zuschauer. Überraschende Effekte, ergreifende Texte, brillante Bilder und faszinierende Musik – perfekt inszeniert auf einem monumentalen Wasserbildschirm und unterstützt von einem bombastischen Soundsystem erwarten Euch. Hatten wir im letzten Jahr 1 Beamer, so sind es in diesem Jahr 5 Stück. Das Team lässt das Wasser noch mehr tanzen. Durch feines Sprühen des Wassers bildet sich eine 420 m² große Leinwand, auf die Filmausschnitte projiziert werden. Glanzpunkte sind Kunstwerke aus Wasser, Bilder auf dem Wasser und grandiose Pyrotechnik. Die Show selbst wird länger als im letzten Jahr dauern!

Wieviel Wasser wird benötigt und was passiert danach? Wir befüllen das Wasserbecken mit 500.000 l Wasser, welches wir von den Berliner Wasserbetrieben einkaufen und bewegen pro Show – Minute ca. 85.000 Liter Wasser. Sämtliche Effekte der Show werden ausschließlich über Licht- und Laserelemente vorgenommen. D.h. das Wasser wird von uns weder verfärbt noch mit Chemikalien behandelt. Am letzten Tag wird das Wasser wieder dem Berliner Grundwasser zugeführt, also auf dem Festplatz die Natur bewässert.

Gab es nach der ersten Show Anfragen aus anderen Städten? Ja, mehrere sogar. Die erste Anfrage stammte aus Südafrika. Tatsächlich sind wir im Juli mit unserer Show in Frankfurt in der Commerzbank-Arena und lassen das Stadion in einem ganz anderen Licht erstrahlen. Auch das Fernsehen wird dabei sein. Im Oktober ist das Format in Peking. Wow, in Peking? ich bin begeistert. Ist das schon offiziell in den Medien? Nein, eigentlich nicht. Aber Du bist die erste, die es erfährt. …und ich bin schon wieder stolz wie Bolle…

Was ist Dein persönlicher Traum für Aquanario®? Wenn wir mit der Show in Rom auf dem Platz des Circus Maximus die Show zeigen dürften, im Hintergrund das Forum Romanum. Das wäre eine wundervolle Kulisse…oder auf dem Petersplatz!

Danke, Michael für dieses spontane und exclusive Interview!

Tickets für den 16.-25.08.2013 – bekommt ihr bei aquanario.com sowie bei allen Vorverkaufsstellen und natürlich auch direkt über die facebook-
Seite im Ticketshop. Die Karten kostent ab 9,90 € (Stehticket) bis zu 69,00 (VIP-Ticket incl. Catering)

WWW.AQUANARIO.COM

Facts über AQUANARIO ®

• 8 Tage Aufbau

• ca. 300 Tonnen Material
• ca. 15.000m Kabel und Leitungen
• Pro Tag ca. 500.000 l Wasserdurchlauf
• 70m x 15m Wasserbecken
• 170 stufenlos regelbare Wasserfontänen
• 5 Beamer
• 11 Laser
• 7 Springbrunnen
• 50 Spots
• 420 qm Wasserleinwand
• 50m hohe Geysire
• Pyrotechnik

Keine Antworten zu "Exclusiv - Im Gespräch mit AQUANARIO"

    Hinterlasse einen Kommentar

    Die Email-Adresse wird nicht veröffendlicht.