Entwicklung des Immobilienmarktes im Süden Berlins

Der Wohnungsmarkt ist derzeit äußerst schwierig. In Neukölln steigen die Mieten rasant. Das könnte daran liegen, dass Studenten und Hipster aus aller Welt in diese Region möchten. Aber auch in den anderen Bezirken hat es den Anschein, dass die Mieten derzeit explodieren. Wohnungsgenossenschaften nehmen zunehmend Gelder in die Hand um Objekte zu sanieren und den Wohnungsstandard zu verbessern. Dadurch könnte ein Wandel der derzeitigen Wohnungssituation erzeugt werden. Wer im schönen grünen Süden Berlins eine Wohnung sucht, findet auf Immowelt.de eine große Auswahl von verschiedensten sehr schönen Wohnungen, etwas Zeit sollte man sich hier schon nehmen.
Der Wohnungsmarkt kann nicht kontroverser als je zuvor sein. Stadt und Land will z.B. 4500 Wohnungen in Berlin bauen, um den angespannten Markt entgegen zu wirken. Die Neubauten werden in den Stadtgebieten Neukölln, Tempelhof-Schöneberg, Treptow-Köpenick sowie auch in Marzahn-Hellersdorf und in Steglitz-Zehlendorf entstehen.
Die DeGeWo hat im Dezember 2014 veröffentlicht, dass sie bereits zu Anfang November ihren Bestand um 2.259 Wohnungen, 21 Gewerbeeinheiten und 865 Pkw-Stellplätze erweiterthaben. Dieses Geschäft sollwohl eine der größten Transaktionen auf dem Berliner Wohnungsmarkt des Jahres 2014 sein, lt. degewo. Das Land Berlin erhält dadurch eine höhere Zahl kommunaler Wohnungen. Dies soll offensichtlich langfristig zu fairen Mieten führen. Die neu erworbenen Wohnungen sind vorwiegend im Süden Berlins zu finden. Rund 930 der insgesamt 2.259 Wohnungen befinden sich in Lichtenrade, weitere 640 in Marienfelde. Rund 360 Wohnungen liegen in der Gropiusstadt, 212 Wohnungen in Lankwitz, weitere in Oberschöneweide und Buckow.
Auch ein kurzes Gespräch mit unserem CLIQUE-Unterstützer, Andreas Otté, vom Südberliner Immobilien-Büro Hesse & Otté Immobilien bestätigte, dass in den letzten Jahren deutlich höhere Nachfragen im Bereich von selbstgenutzem Wohneigentum , wie Wohnungen-Häuser-Grundstücke zu verzeichnen. „Durch die stark gestiegene Nachfrage und die historisch niedrigen Zinsen, sind auch hier die Preise in allen Bereichen deutlich gestiegen. Obwohl es hier zahlreiche, größere Neubauvorhaben gibt, ist die Nachfrage zur Zeit nicht zu befriedigen. Wir gehen weiterhin von steigenden Preisen und einer nachhaltigen Nachfrage aus.

Wie schon von der Bundesregierung angekündigt soll im ersten Halbjahr 2015 eine Mietpreisbremse eingeführt werden. Vorgesehen ist, dass die Mieten bei einer Neuvermietung nicht mehr als 10% über dem Mietspiegel liegen.Ausgenommen hiervon sind Wohnungen,die neu gebaut wurden oder umfangreiche Modernisierungen vorgenommen wurden. Auch ändern soll sich die Abwicklung der Maklergebühr dahingehend, dass der Makler in Zukunft von demjenigen bezahlt werden soll, der ihn beauftragt.

 

Foto:depositphoto/ peshkova

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