ein Leuchtturm in Tempelhof

Gestern schlenderte ich einfach mal am Tempelhofer Hafen lang. Wie es hier im Süden nun mal so ist, traf ich zufällig den GF aus der Amber Suite und wir saßen in der Sonne und plauschten ein wenig über den Hafen und wie er sich doch in der letzten Zeit entwickelt hat.
Wenn Philipp Mengel aus dem Krazy Town mich nicht auf den Turm hingewiesen hätte, hätte ich ihn wohl so schnell gar nicht entdeckt. Ein Leuchtturm aus Sand! Wow.
Natürlich bin ich gleich rübergelaufen, denn an sich wollte ich mal schauen, ob ich ein Foto für unsere neue Titelseite schiessen könnte. Im Gepäck, eine Sonnenblume, die uns hoffentlich noch einen schönen Spätsommer beschert.
War gar nicht so einfach ein paar Fotos zu schiessen, doch glücklicherweise traf ich auf eine Mitarbeiterin aus dem Center, die mir sofort ganz hilfreich zur Seite Stand. Einen ganz lieben Dank an Frau Hartlieb, die ich bisher nur vom Telefon her kannte!!!
Auch Achim, aus unseren Kreisen,  stand auf einmal hinter mir. Naja, eigentlich bat er mich in einer etwas frechen Lautstärke mal zur Seite zu treten, andere wollten ja schließlich auch Bilder machen :-)) Auch er half mir, ein paar Bilder zu machen. Schließlich musste ja jemand die Sonnenblume in der Hand halten.  Ein wirklich wunderschöner Arbeitsnachmittag mit einer herrlichen Nachmittagssonne. Nun komme ich mal zu dem Leuchtturm, der sicherlich  einzigartig hier im Süden Berlins, bzw. in Berlin  ist.
Auf der Spitze der Westmole errichteten innerhalb von knapp sieben Tagen Sandskulpturen-Künstler aus insgesamt 50 Tonnen Sand diese über sechs Meter hohe Skulptur. Der Clou: In der Spitze der Sandskulptur befindet sich tatsächlich eine Lichtinstallation, die sich jeweils abends im Takt von ca. 7 Sekunden ein- und ausschaltet.

Nirgends in Berlin findet man derzeit eine derartige Installation. Ich finde eine schöne Idee, die sich das Center-Management hier hat einfallen lassen.  Die Arbeiten an dem Leuchtturm haben am Dienstag, 12. Juli begonnen und enden heute, am Mittwoch, 20. Juli, mit dem sogenannte „last-cut“, dem letzten Schnitt. Der Sand stammt aus einer Sandgrube nahe Berlin und entwickelt unter Beimischung von Wasser die notwendige Festigkeit, eine solche hohe Skulptur errichten zu können.

Die Sandskulptur entsteht nach einer Idee und unter der künstlerischen Leitung des Düsseldorfers Benno Lindel (den ich übrigens auch gestern kennengelernt habe). Bereitwillig hat er  den Schaulustigen Fragen beantwortet und auch so ist er unheimlich symphathisch gewesen. Mehr in der nächsten Ausgabe :-)

. Seine Sandgalerie „sandcity.de“ baut seit über 14 Jahren Sandskulpturen aller Größen und Arten in ganz Europa. Das Team hat bereits bis zu 12 m hohe Skulpturen errichtet und veranstaltete die ersten Weltmeisterschaften im Sandskulpturenbau in Deutschland in 2008 und 2009 in Leipzig. Die in Berlin anwesenden Künstler haben auch schon an der noch offiziellen Weltrekord-Höhe von 20,91 m in Holland im Jahre 2001 mitgewirkt (Guinness-Buch der Rekorde).

Wer Lust und Laune hat, schaut einfach mal am Tempelhofer Hafen vorbei…

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