dieses Sch…facebook – oder, was ist wenn sich jemand verabschiedet?

Ist es ein Fluch oder ein Segen, dass Mark Zuckerberg die Idee eines sozialen Netzwerkes im Internet ins Leben rief?! Ich weiß es nicht. Es vergeht kaum ein Tag an dem man dieses facebook nicht entweder selbst öffnet, im Fernsehen, in den Zeitungen oder gar auf Produkten dieses kleine weiße „f“ auf blauem Hintergrund entdeckt. Der Facebook-Virus ist längst in allen Köpfen und kaum weg zu denken. Was hat es uns gebracht? Die einen schimpfen über zu viel persönlichen Schisskram, die anderen scheißen zu viel persönlichen Kram und der Rest scheißt sich vor Lachen in die Hosen. Doch Spaß beiseite. Schiss sollte man vor Menschen haben, die dieses Netzwerk nutzen um sich zu profilieren, Menschen zu manipulieren, öffentlich zu defarmieren oder gar falsche Profile ins Netz stellen.
Verdammt noch einmal dieses verfuckte Facebook ist nicht mehr wegzudenken. Und wehe dem, du verabschiedest Dich – dann bist du nämlich raus! Nun können die Nicht-Facebook-Klugscheißer unter Euch sagen, Facebook ist doch wohl nicht das A und O im Leben. Na klar, stimmt ja auch. Scheiß auf Facebook! Das braucht kein Mensch. Scheiße ist nur, du bekommst nicht mehr mit wer gerade mit wem neu befreundet ist, wer sich gerade wo befindet oder welche Party morgen steigt. Du bekommst auch nicht mit, wer sich mit wem gerade anlegt, was gerade heiß diskutiert wird oder wem etwas gefällt. So ein Scheiß, du bist raus – wenn du in deiner Runde mit der Clique sitzt und nicht mehr mitreden kannst.
IST DAS WIRKLICH SO SCHLIMM? NÖ! IST ES NICHT!
Aber was wirklich schlimm ist, wenn sich jemand von facebook verabschiedet und ein „c u next life“ hinterlässt und nicht nur aus facebook sondern aus dem ganzen Leben verschwindet und keiner kann es verhindern. So geschehen im Mai dieses Jahres. Wenn Du mit den Menschen, die Freunde, Fan oder Bekannte von diesem Menschen sprichst, dann sind viele natürlich unheimlich erschrocken gewesen. Fast jeder hat sich einen Kopf über diese vier Worte gemacht . „c u next life“ (übersetzt: wir sehen uns im nächsten Leben). Viele fragen sich, hätte ich das verhindern können?
Wie aufmerksam muss ich die Zeilen anderer lesen? Wann sind es Warnsignale oder gar Hilferufe?! Sollte man aus dem Bauch heraus entscheiden, anrufen und sich lieber eine peinliche Situation leisten als eine gar nicht erst zustande kommende Situation, die Fragen oder gar Gewissensbisse hinterlässt. Kann man wirklich helfen? Was ist wenn niemand ans Telefon geht? Was hier der Fall war! Es ist nicht facebook was uns alle so zu schaffen macht – es ist das Leben.

Wer aufmerksam hinschaut, was andere macht – kann schnell hinter die Kulissen schauen! Angeblich! Na, stimmt das denn wirklich? Sind Facebook-Profile etwa eine gute Vita für Profiler! Schließen Kommentare, Fotos und „Likes“ auf den Menschen, der dahinter steckt?!
Keine Ahnung, bin kein Profiler. Ich würde aber mit Bestimmtheit sagen. Nein, auf keinen Fall! Wer sich jedoch die Mühe macht mit Menschen, seinen Freunden und Bekannten persönlich zu sprechen – kann sogar schnell erkennen. Nein, dein Facebook-Profil gibt keine Schlüsse auf Dein Leben, deine Charaktere oder irgendetwas was Dich betrifft. Dein Facebook-Profil ist wie eine lebendige Visitenkarte, die Momente deines Lebens, deiner Likes oder deiner Emotionen festhält. Und wenn ich nicht möchte, dass mir jemand hilft, dann ist ein „c u next life“ einfach nur ein höflicher Abschiedsgruß ohne Hilferuf – an diejenigen, die an den Himmel glauben und wissen, dass wir uns alle dort wieder sehen! Jeder entscheidet selbst ob er mitmacht oder geht – bei was und wohin auch immer!
Autor: Donna Quichotta, die mit den Windmühlen spricht

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