Der Traum von vielen: ein eigenes Café in Berlin

Das Speisenangebot sollte gut überlegt sein (Bild 2)

Viele träumen davon, ihr eigenes Café zu eröffnen. Dass dieser Traum einige Hürden birgt, merkt man schnell. Zunächst muss ein Konzept stehen, dann braucht man einen Kredit, eine geeignete Location und zuletzt muss man Werbung, Werbung und nochmal Werbung machen. Ein kleiner Ratgeber zu einer Café-Eröffnung in Berlin.

 

 Location

Die richtige Location ist für ein neues Café das A und O. Durch Werbung und Mund-zu-Mund-Propaganda kann man zwar Kunden anlocken und vielleicht sogar einen festen Kundenstamm aufbauen, die Laufkundschaft ist trotzdem nicht zu unterschätzen und essentiell für ein gut funktionierendes Café. Je nach Art des Lokals würde es vielleicht in eines dieser Berliner Stadtviertel passen:

Der Traum vom eigenen Café (Bild1)

 

  • Friedrichshain (Studenten- und Künstlerviertel, niedriges Preissegment)
  • Kreuzberg (kulturelle Vielfalt)
  • Prenzlauer Berg (trendigster Stadtteil, Ausgehviertel)
  • Tiergarten (modernster Teil Berlins)

Alleinstellungsmerkmal

Neben der geeigneten Location ist natürlich auch das Konzept des Cafés wichtig. Bietet das Café nichts Neues, so muss es zumindest günstiger sein als andere Lokale, ansonsten bleibt die Kundschaft aus. Natürlich kann man sich auch mit einem hohen Preis von der Konkurrenz differenzieren, allerdings muss der auch gerechtfertigt sein, z.B. durch Bio-Produkte oder dergleichen.

Man kann aber auch auf eine andere Karte setzen, wie es gerade zwei Wienerinnen getan haben, die in Wien ein Allergiker-Café eröffnet haben. Dort bieten sie Speisen für Menschen mit Laktose-, Gluten- oder Fruktoseunverträglichkeit an.

Werbung am und nach dem Eröffnungstag

Wird die Eröffnungsfeier ein Hit, so wird sich die Neuheit schnell rumsprechen. Deswegen ist es wichtig, vorher möglichst viele Leute durch Flyer oder Plakate auf die Neueröffnung aufmerksam zu machen. Am Tag der Feier kann man mit Schildern vor dem Café darauf hinweisen, dass es heute beispielsweise einen Gratis-Cappuccino zur Eröffnung gibt. Solche Aufsteller gibt es etwa bei soemtec im Netz.

In der heutigen Zeit ist ein ansprechender Internetauftritt, der regelmäßig gepflegt wird, bedeutend für den Erfolg des Cafés. Viele gastronomische Betriebe haben gar keine Homepage mehr, sondern werben ausschließlich über ihre Facebook-Seite. Wo und wie man im Internet Werbung macht, ist egal, Hauptsache es ist effektiv.

 

Bild (1): © iStock.com/RyanJLane

Bild (2): © iStock.com/RapidEye

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