Berlin mit wenig Geld erleben

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Städtetrips nach Berlin stehen hoch im Kurs. Dass es dabei nicht am Geld scheitern soll, zeigen die Spartipps, mit denen 100 Euro für zwei ganze Tage ausreichen können.

Budget-Trend in der Hauptstadt

Berlin ist eine Stadt der Gegensätze. Auf der einen Seite gibt es modernen Luxus wie etwa im
Steglitzer Best Western Hotel, auf der anderen Seite gibt es beim Durchschnittseinkommen noch viel Luft nach oben. Sparen ist also in, genau wie in weiten Teilen Deutschlands. Das fängt schon beim Wohnen an, etwa bei den Kosten für Strom und Heizung, die per Online-Vergleich überblickt werden können. Aber auch bei den Lebenshaltungskosten kann man Monat für Monat Geld sparen, wenn man ein paar Tipps beachtet. Während es in anderen deutschen Städten oftmals ganz schön teuer werden kann, wenn man außer Haus ist, so hat Berlin einige kulinarische Schmankerl für kleines Geld zu bieten:

Kulinarische Klassiker auf die Hand

Wer günstige Fressmeilen mag, der wird Berlin lieben. Deutsche Evergreens wie Currywurst mit Pommes gibt es nahezu an jeder Ecke, teils sogar direkt auf dem Bahngleis. In Berlin findet Ihr sogar Deutschlands schärfste Imbissbude.  Dazu kommen unzählige Dönerbuden mit Preisen weit unter dem Bundesschnitt. Die Qualität leidet nicht darunter, ganz im Gegenteil, zählt Berlins arabische Imbisskultur zu den besten des Landes. Der Döner, wie man ihn heute kennt, wurde nicht umsonst in Berlin erfunden.

Günstige Cafés als Ergänzung

Dazu kommen viele günstige Cafés, die sich besonders zum Frühstück lohnen. Baguette oder Brötchen mit Kaffee gibt es dort für ein paar Euro, der große Hunger wird beim ebenfalls günstigen Frühstückskaffee bedient.

Übernachten leicht gemacht

Berlin ist außerdem die Stadt der günstigen Hostels. Die Zimmerqualität ist oft vergleichbar mit richtigen Hotels, der Preis jedoch nicht. Einzelzimmer gibt es schon ab 30 Euro pro Nacht, der einzige Unterschied ist, dass das Bad in Hostels auf dem Flur liegt und gemeinschaftlich genutzt wird. Manche Hostels bieten für einen kleinen Aufpreis jedoch auch einige Badezimmer an – völlige Privatsphäre wie im Hotel ist also nicht ausgeschlossen, selbst mit wenig Geld. Wer das Abenteuer sucht, kann auch in einem Holzwürfel übernachten. Im Süden Berlins wird nämlich gerne „gescubet“ .

Schnell unterwegs von Brandenburger Tor bis Ku´damm

Zu guter Letzt ein Blick auf die Transportmittel. Berlin ist zu groß, um es zu Fuß zu erkunden. Für Kurzaufenthalte lohnt sich die Berlin Welcome Card, die die Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel für 48 Stunden erlaubt. Der Preis beträgt 18,50 Euro – eine echte Investition, da Sightseeing-Touren durch Berlin viele Fahrten mit Bus, U- und S-Bahn bedeuten. Für 72 Stunden liegt der Tarif bei 25,50 Euro; das ist ebenfalls mehr als fair, sodass vielleicht noch genügend Geld für Großevents wie ein Justin-Timberlake-Konzert übrigbleibt.

Bild: © Goodshoot/Thinkstock

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