Ausflugstipp: Krongut Bornstedt

Potsdam an sich ist ja bekannt für seine zahlreichen Schlösser und Parkanlagen. Zum Weltkulturerbe wurde die gesamte Potsdamer Kulturlandschaft im Jahre 1990 erklärt.

Das wohl bekannteste Schloss ist das Schloss Sanssouci. Das kennen sicherlich viele von Euch. Wir haben einen Ausflug nach Potsdam genutzt um uns das Krongut-Bornstedt – gelegen am Bornstedter See – anzuschauen. Der Tipp kam von unserem Clique-Fan auf facebook – Heike Schott. Wer sich gerne in die Historie entführen lässt ist hier genau richtig – nur 400 Meter entfernt vom Schloß Sanssouci liegt das „italienische Dörfchen“ Krongut Bornstedt, einst Landsitz der preußischen Krone.

Vor ca. 10 Jahren erstrahlte es erstmals nach einer Neukonstruktion und Renovierung im neuen Glanz. Das Wetter ist herrlich und uns empfängt eine absolut idyllische und ruhige Atmosphäre. Wir fühlen uns fast wie im Urlaub. Wir haben uns zwar angekündigt, leider ohne Rückmeldung doch vor Ort stellen wir fest – trotz der Idylle und Ruhe im Hintergrund ist viel zu tun. Wir werden freundlich von Mitarbeiter Gino empfangen. Er führt uns über das Anwesen und nimmt sich spontan Zeit. Vor Ort findet ihr verschiedene gastronomische Angebote. Aus einer ehemaligen Scheune wurde eine
Lutter & Wegner Weinhandlung mit exzelllenten Weinen, Feinkost und einer Sonnenterrase. Im Café Viktoria, die ihr im victorianischem Stil vorfindet, gibt es Kaffeespezialitäten, Kuchenangebote und eine liebevolle Eiskarte dazu eine
romantische Hofterrasse.

In Habels Weinscheune wird jeden ersten Sonntag im Monat ein festlicher Sonntagsbrunch (11-14 Uhr) geboten. Da nebenan gleich der Bornstedter See zu finden ist, darf eine Fischerhütte natürlich nicht fehlen. Viktorias Rosengarten blüht derzeit in voller Pracht und aus der königlichen Hofbäckerei, die gemütlicher nicht sein könnte duftet es nach frischem Brot.

Angetan hat uns auch das „Brauhaus“ im rustikalen Ambiente sowie mit gutbürgerlicher Küche. Wir sind gerade rechtzeitig vor Ort, der Braumeister Clemens braut gerade das nächste Bornstedter Büffelbier. Der Geruch ist gewöhnungsbedürftig, doch die Anlage ist so imposant und schön anzusehen, dass wir das recht schnell gar nicht mehr

Braumeister Clemens hat geduldig alles erklärt :-‚)

wahrnehmen. Hier erfahren wir, dass es 2 ½ Wochen dauert bis das Bornstedter Büffelbier gezapft werden kann. 50.000 l dunkles sowie helles Bier gehen in einem Jahr über den Tresen. Clemens ist seit 2004 vor Ort und hat eine Ausbildung zum Brauer+Mälzer gemacht. Die imposante Anlage ist seit 2002 in Betrieb. Ein Besuch lohnt ganz sicher. Die Brennerei soll auch wieder in Gang gesetzt werden, allerdings gilt es hier noch einige Dinge zu erledigen – da man ja nicht einfach Schnaps brennen darf. Eine der Voraussetzungen für den Erwerb eines Brennrechtes ist ein landwirtschaftlicher Betrieb oder ein Obstbaubetrieb mit 50 ertragsfähigen Bäumen. Auch das Zollamt hat hier ein Mitspracherecht und muss Genehmigungen erteilen. Wir drücken die Daumen.

Neben der Gastronomie gibt es u.a. einen königlichen Hofbarbier, einen Hoffloristen, Schloßparkmode, Naturkosmetik, Handstrick und eine Schmuckwerkstatt. Nicht zu vergessen das Potsdamer Zinnfiguren Museum (Eintritt frei) mit einer großen Sonderausstellung zum Jubiläumsjahr „Friedrich 300“. Des Weiteren wird der große Gutsladen in der Zentrale der Brandenburg Manufaktur wieder eröffnet. Wir sitzen noch ein wenig mit dem Mitarbeiter Gino im Biergarten des Brauhauses und er schwärmt von den Aktivitäten, die sie für die Weihnachtszeit vorbereiten. Ein paar Buden können wir schon sehen. Derzeit werden sie jedes Wochenende (Sa+So) für den königlichen Hofmarkt genutzt. Auch das Angebot soll hier sehr speziell sein. Von kulinarischen Angeboten, wie ein gesondertes Buffet sowie Grillen gibt es Accessoires, Klamotten, Schmuck, historische Kostüme sowie regionale Spezialitäten. Die Angebote werden gut ausgewählt und sind teils von Anbietern, die Unikate herstellen oder etwas Besonderes bieten.

Für spontane Händler ist immer eine Holzhütte frei. Man merkt Gino schnell an, seine besondere Freude gilt schon dem Rest des Jahres. Bald beginnt das mittlerweile 4. Oktoberfest. Ab dem 01.12. lädt wie im letzten Jahr ein idyllisch, romantisches Weihnachtsdorf der Exklusivität ein, welches ein einmaliges Feeling und Gemütlichkeit
verspricht. Die Voraussetzungen sind hier durchaus gegeben und wir sind gespannt und werden auf jeden Fall zur Weihnachtszeit einmal vorbeischauen.

Mehr Infos unter:
www.krongut-bornstedt.de

Atze..

 

Übrigens: Wir waren in Begleitung von Atze. Ihr kennt Atze noch nicht? Na, dann schaut mal auf , denn der kleine süße Mischling hat sein eigenes Profil und zeigt uns Berlin aus der Sicht der „Hundeaugen“.

 

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